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Aktualisiert: Januar 2011
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RegioGeld-Pressemeldungen 2005 ( Stand: November 2005 ) Januar Februar März April Mai Juni
Markt der Fähigkeiten mit Hilfe des «Urstromtalers» mz-web - 07. Dezember 2005 Bernd Malcherek, der ein kleines Antiquariat auf der Ascherslebener Krügerbrücke betreibt, gehört zu den Vorreitern: Er wird demnächst den "Urstromtaler", die Regionalwährung für Sachsen-Anhalt, in der Kasse haben. Dazu braucht er nur ein Konto bei der Verrechnungsstelle des "Vereins für gewerbliche und kulturelle Vielfalt". Und möglichst viele kleine Händler und Gewerbetreibende, die mitmachen.
Glänzende Aussichten ohne Perspektive Einseitig.info - 30. November 2005 Gegen den ungehemmten Kapitalfluss der globalisierten Wirtschaft wenden sich auch die sogenannten Regionalwährungen. Rund 50 dieser Komplementärwährungen gibt es bereits in Deutschland. Ihre Idee: Die Kaufkraft in der Region halten, den lokalen Handel aufzuwerten, regionale Produkte besser vermarkten, aber auch ökologisch nachhaltige Prinzipien verfolgen. Zur Zeit wird beim Sozialfonds der Europäischen Union geprüft, ob verschiedene Komplementärwährungen sogar als europäische Regionalförderung anerkannt werden. Ob die „Berliner“ und „Chiemgauer“ jedoch wirklich wirtschaftliche Strukturen verändern können, bleibt abzuwarten. Dennoch eine Spur Konsumenten getragenen Gegengewichts.
Muslim-Markt interviewt Jost Reinert vom Rheingold-Projekt Muslim-Markt - 27. November 2005 Wir sind außerdem ohne alle Risiken. Wir statten die Leistungsträger mit ausreichend Rheingold aus. Jeder Händler, Produzent und Freiberufler kann sich mit Rheingold ausstatten lassen. Denn sie sind von Anfang an dessen Rheingold, gedeckt durch die Leistungskraft des einzelnen Rheingolder. Wir sind ein Leistungsgold. Mit diesen Rheingold geht der Rheingolder einkaufen und kann sich sicher sein, dass diese Rheingold bald wieder zurückkommen, um bei ihm etwas einzukaufen. So kurbelt man die Wirtschaft an und schafft Wohlstand. Wer sich also für steigende Umsätze und Wohlstand für sich und seinen Betrieb interessiert, wird rheingoldschlau Rheingold zumindest unverbindlich ausprobieren.
Kommunale
Kooperation Oberes Rodachtal hat in gut zwei Jahren ...
Regionale Wirtschaft setzt auf Münzen und Gutscheine Salzburger Nachrichten - 25. November 2005 Die regionale Wirtschaft setzt immer öfter auf Gutscheine und Münzen als Geschenkidee. Dahinter steckt auch die Absicht, die Kaufkraft in den Bezirken zu halten. Im Pongau hat sich zu diesem Zweck die SBS-Plattform gegründet.
Ruinieren
Zinsen die Wirtschaft?
«Chiemgauer» als Mittelstandsmotor OVB-Online - 24. November 2005 Thomas Fuchs war als langjähriger Direktor einer Genossenschaftsbank eingeladen, aus Fachsicht Stellung zu nehmen. Er zog das Resümee: «Eine Region braucht auch regionale Banken, sonst gerät die Finanzierung des regionalen Mittelstands in Gefahr.» Große Banken würden sehr stark nach der Rendite gehen und das Geld vor allem im südostasiatischen Raum und in Osteuropa anlegen. Die Kredite würden dann in Form von Billigprodukten die hiesigen Märkte überschwemmen, so dass der regionale Mittelstand auf zwei Seiten unter Druck gerate: Auf der einen Seite rutschten die Preise nach unten, auf der anderen Seite würden die Finanzierungsquellen wegbrechen. Fuchs empfahl dem Publikum, die wenigen vorhandenen regionalen Banken zu unterstützen und konsequent auf ergänzende Regionalwährungen zu setzen.
Jetzt.de - 17. November 2005 Die
Idee: Im Gegensatz zum Euro, mit dem man auch spekulieren
kann, dienen Regionalwährungen nur als Tauschmittel. Das
Geld verliert an Wert, je länger es in Umlauf ist, deshalb
wird es schnell ausgegeben. Mit einem Teil des Geldes werden
soziale Einrichtungen in der Region unterstützt.
Schon 150 "STAR"-Partner im Landkreis! Südostbayerische Rundschau - 14. November 2005 "STAR", der Verein für organisierte Nachbarschaftshilfe, der den regionalen Gutschein zum 1. April 2004 ins Leben rief, kann außerdem eine kontinuierliche Zunahme der umlaufenden Gutscheine vermelden. Seit Beginn des Jahres hat sich der Umlauf von 14.200 auf über 25.600 "Sterntaler" fast verdoppelt.
Immer mehr wollen Regionalgeld ORF
- 06. November 2005
Kundenbindung durch regionale Währung WDR - 03. November 2005 Eine ganz neue Art der Kundenbindung hat sich die Stadt Hagen überlegt. Dort ist seit Anfang Oktober der Volme-Taler im Umlauf. Eine Art Geld, das nur in Hagen gültig ist. Kunden tauschen im Kurs eins zu eins Euro in Volme-Taler um und können dann in über 150 Hagener Geschäften einkaufen. Fast jeder Händler hält dafür ein Dankeschön bereit. Der Weinhändler verschenkt bei 12 gekauften Flaschen eine 13. dazu, im Blumenladen gibt es eine Rose extra, und in der Tankstelle kann man so auf eine Autowäsche sparen.
Regionale Währung für den Kreis Rotenburg? Rotenburger Rundschau - 01. November 2005 Am
kommenden Sonntag, 6. November, findet im Urla-Zentrum in
Ohrel (Fiehnenberg 8) eine Veranstaltung zum Thema Regionalwährung
statt. Beginn ist um 14.30 Uhr.
Lernende
Regionen Der
Waldviertler ist eine Geldwährung die nur im
Waldviertel gilt, sie wird 1:1 mit den Euro
getauscht. Mit der Regionalwährung soll die
grassierende Deflation abgemildert werden und Konsum
wie Produktion in der Region angekurbelt werden. Mit
Erfolg: Der Waldviertler gilt heute als geglücktes
Beispiel ökonomischer Vernetzung.
«Chiemgauer» ein Vorzeige-Projekt OVB-Online - 26. Oktober 2005 Vom Erfolg des Zusammenschlusses lokaler Akteure zu handlungsfähigen Kooperationen, die unter ressourcensparenden Zielvorgaben bürgernah und transparent zukunftsorientierte Projekte angingen, zeigten sich alle Teilnehmer überzeugt.Am Vorabend war schon das «Vorzeige»-Projekt der Waldorfschule Chiemgau, der «Chiemgauer», von Projektleiter Christian Gelleri vorstellt worden. Die regionale Komplementär-Währung hat sich mittlerweile zu einem dynamischen Währungskreislauf etabliert, wurde schon ausgezeichnet und gilt bei findigen Regionalmanagern als Paradebeispiel für regionales, nachhaltiges Wirtschaften (wir berichteten).
Bollewick: Regionalwährung soll Wirtschaftskreislauf stärken Rasender Reporter - 25. Oktober 2005 Die Einführung einer speziellen Währung, die gegenwärtig vorbereitet wird, dient der Stärkung des regionalen Wirtschaftskreislaufs. Das Überleben von kleinen und mittleren Unternehmen kann so gesichert, Arbeitsplätze können erhalten oder geschaffen werden.
Kommt „Brenztaler“ als Regionalwährung? HZ-Online - 24. Oktober 2005 Sie heißen Sterntaler, Carlo, Chiemgauer oder Rheingold: Regionalwährungen ergänzen den Euro, gewinnen an Beliebtheit und sind mittlerweile in über zehn deutschen Regionen realisiert sowie in 30 weiteren in Planung. Auch in Heidenheim hat sich ein Initiativkreis gefunden, um den „Brenztaler“ ins Leben zu rufen.
Wenn jeder „Kirschblüten“ akzeptiert, läuft das System Oberhessische Presse - 22. Oktober 2005 Bei der Idee des Regionalgeldes plädiert er daher für eine „Umlaufgebühr“. Konkret bedeutet das: Die Gültigkeit der regionalen Währung ist nicht nur auf eine bestimmte Region, sondern auch auf einen bestimmten Zeitraum – zum Beispiel ein Jahr – begrenzt. Wer das Geld am Tag des Ablaufs besitzt, muss eine Gebühr bezahlen: Also lohne es sich nicht mehr, sein Geld unter dem Kopfkissen zu horten.
Wie auf Milchpackungen steht auf "Justus" ein Verfallsdatum Gießener Anzeiger - 21. Oktober 2005 Dass sich der "Justus" verbreitet, wenn auch langsam, zeigen die über 100 Geschäfte, die ihn als lokales Tauschmittel für ihre Waren akzeptieren. Beim Start waren es noch 50 Betriebe. "In der Region ist er schlecht verankert und läuft nur langsam an", meint Werner Schumacher. Derzeit sind rund 7500 Justus und somit 11500 Euro in Umlauf.
"STAR" knüpft Kontakte nach Tirol Chiemgau Online - 20. Oktober 2005 STAR, der Verein für organisierte Nachbarschaftshilfe, ist einer Einladung der lokalen Agenda-Jugendprojektgruppe "I-motion" gefolgt und hat einen Ausflug nach Wörgl bei Kufstein gemacht. Dort war der Verein Zeuge bei der "Geburt" einer neuen österreichischen Gutscheinwährung.
«Felix-Checks» als Zweitwährung Tagblatt (Schweiz) - 19. Oktober 2005 Bekommt Arbon neben dem Franken doch noch eine zweite Währung – die «Felix-Checks»? Kurz nachdem die Idee regional gescheitert war, wurde sie an der Universität St. Gallen zum Thema und wird sehr ernst genommen.
Fränkischer Tag - 14. Oktober 2005 Sie soll in Forchheim zur „Zweitwährung“ werden: Die „City-Card“. Davon ist Werbegemeinschaftsvorsitzender Stefan Schick überzeugt, der das Plastik-Geld ab 27. Oktober in Umlauf bringen will. Vorbild ist die erfolgreiche Bamberger Gutschein-Kampagne „Schexs in the City“. Die Erstauflage der Forchheimer-City-Card soll 10 000 Stück betragen im Gesamtwert von 100 000 Euro. Durch die Aktion soll, so Schick, „die Kaufkraft in Forchheim erhalten bleiben!“
Mit
„Kann was“ fängt die Freundschaft an Viele
klagen über den Euro. Er fördere nur eines: die
Globalisierung, heißt einer der Vorwürfe. Ein
anderer: er schwäche die Binnennachfrage. Ein Euro
sei ein Teuro. Die „Macher“ des „Kann was“
haben sich dieser Kritik gestellt und reagiert. Sie
haben eine Regionalwährung und ein System
entwickelt, um den Umsatz vor Ort zu stärken.
Newsclick - 11. Oktober 2005 Der "Eichtaler" – der kleine Bruder des Euros im Norden des westlichen Ringgebiets. Eine Währung aus der Ideenkiste des Fördervereins Westliches Ringgebiet. Inzwischen wurde der Eichtaler Tauschring gegründet.
Kiez-Währung "Berliner" bereits in 124 Geschäften Berliner Morgenpost - 06. Oktober 2005 Der "Berliner" wird bei den Kunden und Händlern immer beliebter. Acht Monate nach ihrer Einführung wird die alternative Regionalwährung bereits von 124 Händlern und Dienstleistern als Zahlungsmittel akzeptiert. Nicht nur die Anzahl der "Annahmestellen" erhöhte sich, auch die Verbreitung in Berlin und dem Umland hat stark zugenommen. Waren es im Februar 36 Händler rund um den Kollwitzplatz, so wird die Kiez-Währung jetzt bereits in Geschäften in 17 Ortsteilen akzeptiert.
Mit
„NahGolds" bezahlen: Droht dem EURO
Konkurrenz? Dorothea
Kroschel, Jahrgang 1936, lebt seit 1984 in
Unterlengenhardt. Die gelernte Industriekauffrau und
Werkstoffprüferin betreibt seit 1998 im Ort einen
Buchhandel mit Antiquariat. Zusammen mit 8 weiteren
Mitstreitern arbeitet Dorothea Kroschel seit über
einem Jahr an einem Konzept für eine Regionalwährung
zwischen Altensteig und Pforzheim. Anfang nächsten
Jahres soll nun der „Nahgold" eingeführt
werden. Bis dahin brauchen die Initiatoren aber noch
viele Geschäftsleute und noch viel mehr
Verbraucher, die den wirtschaftlichen und sozialen
Nutzen für ihren Lebensraum erkannt haben und
mitmachen wollen.
"Chiemgauer" stärkt die Region Chiemgau-Online - 30. September 2005 Was
ist ein "Chiemgauer?" Nicht jeder weiß,
dass es seit Januar 2003 ein regionales
Zahlungsmittel unter diesem Namen gibt, das man
anstelle von Euros in bestimmten Firmen ausgeben
kann. Hinter der Idee steckt die Absicht, die
regionale Wirtschaft zu stärken, etwa die von
Eigentümern geführten Unternehmen, gegen die großen
Filialisten, denen die einheimischen
Wirtschaftskreisläufe aufgrund ihrer globalen
Ausrichtung gleichgültig sind.
Neukoellnwaehltweise - 05. September 2005 Was
passiert in der ersten Konferenz? und dazu!!: Berliner Zeitung - 30. September 2005 Manchmal stehen sie im Kreis und lassen einen Stein wandern. In Berlin arbeiten hundert Ein-Euro-Jobber in einem Projekt, das niemand erklären kann.
Zwei neue Währungen für Hamburg Hamburger Abendblatt - 31. August 2005 Ab 2006: Die Hansemark und der Alto sollen dem Euro Konkurrenz machen. Das Geld wird nur regional begrenzt gültig sein. Initiatoren wollen die lokale Wirtschaft stärken.
Regiowährung droht zu scheitern! Fürstenfeldbrucker Tagblatt - 30. August 2005 Knapp
ein Jahr ist es her, da hat in der Gröbenbachgemeinde eine
ganz eigene Währung Einzug gehalten: der so genannte
Baptisttaler. Anfangs wurde die Regionalwährung, die der
Olchinger Sascha Chowdhury ins Leben gerufen hat, in einigen
örtlichen Geschäften auch genutzt. Doch mittlerweile zahlt
kaum ein Bürger mehr mit Baptisttaler (siehe Kasten). Das
Projekt droht zu scheitern. Und der Kirchenbauverein Pater
Brown, der am Erlös hätte beteiligt werden soll, hat
bisher keinen Cent erhalten.
Mehr Wohlstand durch weniger Euro taz - 26. August 2005 Der "Roland" passt sich den Bedingungen des Marktes an. Aus der regionalen Schwundwährung ist nach rund vier Jahren ein Kontosystem geworden - das ist weniger alternativ aber dafür erfolgreicher. Händler brauchen vor allem Vertrauen
Erfolgreiche Waldviertler Währung Salzburger Nachrichten - 18. August 2005 "Der Waldviertler soll den Euro nicht ersetzen", sagt Nimmervoll. Er sei jedoch ein Mittel, um regionale Betriebe, aber auch die Kritikfähigkeit an ökonomischen Fragen zu stärken. "Denn wir leiden nicht an einem Mangel an Reichtum sondern unter dem Probleme, wie wir diesen verteilen", meint Staudinger.
Waldviertler Regionalwährung sehr beliebt Kleine Zeitung - 16. August 2005 Der "Waldviertler" erfreut sich nach wie vor steigender Beliebtheit. Knapp dreieinhalb Monate nach seiner Einführung sind bereits Geldscheine im Wert von 30.000 Euro im Umlauf. Die Regionalwährung wird mittlerweile von 200 Betrieben akzeptiert. Von 18. bis 21. August findet in Schrems ein prominent besetzter Kongress statt, der das erfolgreiche Projekt thematisiert.
Als nächste Phase will Staudinger Unternehmen im Waldviertel für eine Weihnachtsaktion der besonderen Art gewinnen: Insgesamt 1.000 Mitarbeiter sollen jeweils 100 "Waldviertler" geschenkt bekommen. Damit wären mit einem Schlag zusätzlich 100.000 Euro in Form der Regionalwährung im Umlauf.
Wie lauter und hell leuchtest hold du uns FAZ - 03. August 2005 Tatsächlich entsteht die Kunstwährung auf gleichsam unbefleckte Weise als Schöpfung aus dem Nichts. Die Teilnehmer bekommen das "Rheingold" ohne Gegenleistung ausgehändigt, auf reiner Vertrauensbasis. Es gibt keine Regionalbank, die als Miniaturausgabe von Fort Knox den Gegenwert der ausgegebenen Noten in Euro aufbewahrt. Erst wenn der Schein den Weg zurück zum Emitteur findet, löst dieser ihn durch seine Leistung ein. Das Ganze ist die positive Fasssung der Gruselgeschichten über uneingelöste Schuldbriefe, die ihren Besitzern nur Verderben bringen.
Mittelbadische Zeitung - 29. Juli 2005 Ein
weiteres Projekt ist die Einführung der Regionalwährung
»Ortenauer« als Zusatzgeld. »Das ist ein
wirkungsvolles Projekt, um der Globalisierung und
dem Abfluss des Geldes aus der Region
entgegenzuwirken«, erläutert Richard Klaus, der
sich beim Sozialforum mit diesem Vorhaben befasst.
Die »Ortenauer« könnten ausschließlich in und für
die Region verwendet werden. Auf diese Weise könne
man einen Art »Schutzzaun« ziehen, es würde mehr
Geld in der Ortenau bleiben, was positive
Auswirkungen für die regionale Wirtschaft und die
dortigen Arbeitsplätze habe.
Mit
dem „NahGold“ auf Einkaufstour
Ein
Jahr lang hat ein neunköpfiges Team mit Mitgliedern
aus dem Landkreis Calw sowie aus Pforzheim an dem
Konzept zur Einführung eines Regionalgeldes
gearbeitet. „Jetzt sind wir mit unserer
Vorbereitung so weit, dass wir die Geschäftsleute
ansprechen und zur Teilnahme an dem regionalen Währungssystem
überzeugen können“, ist Harald Wurster als
Sprecher der Gruppe überzeugt. Ziel der Gruppe ist
es, wie schon in zwölf anderen Regionen
Deutschlands, eine eigene Regionalwährung zu
etablieren.
Nicht
jeder wartet auf die Revolution - einige tun auch etwas Alwine
Schreiber-Martens aus Köln, 55, Mathematikerin,
argumentiert in der "Initiative für natürliche
Wirtschaftsordnung" für eine Marktwirtschaft ohne
Kapitalismus und gegen Verschuldung. "Puh", sagt
sie, "ich weiß, wie kompliziert das klingt." Ein
Ingenieur sagt: "Montagsdemos reichen nicht", und
setzt sich für den Urstromtaler, einer Regionalwährung in
Sachsen-Anhalt, ein, denn: "Man muss auch Lösungen
anbieten, mit irgendetwas anfangen." Die Kölner
Mathematikerin nickt: "Man muss Ideen unters Volk
bringen. Nur gegen etwas sein, das reicht nicht mehr."
Welt am Sonntag - 03. Juli 2005 Auf
den ersten Blick mutet die Idee seltsam
anachronistisch an: Im Zeitalter der globalisierten
Wirtschaft und einer europäischen Gemeinschaftswährung
besinnen sich lokale Initiativen auf die Region und
etablieren dort ergänzende Zahlungsmittel.
"Das Problem ist, daß die Regionen zunehmend
finanziell ausbluten, weil Kapital weltweit eben
dorthin geht, wo die höchste Rendite zu erzielen
ist", erläutert Merten.
Regiogeld und Landwirtschaft von Marianne van Putten Lebendige Erde - Juli 2005 "Der Euro kann nicht alles," so Dr. Frank Schepke, Demeter-Bauer aus Schleswig-Holstein. "Deswegen brauchen wir Regionalwährungen, um die rezessive Wirtschaft wieder zu stärken." In Bremen hat es mit dem Roland angefangen, dann kombinierten Schülerinnen der Waldorfschule Prien jugendlichen Schwung und fachliche Kompetenz aus dem Unterricht ihres Wirtschaftslehrers Christian Gelleri und schufen den Chiemgauer. Im hohen Norden kam der "KannWas" dazu, und ganz still, im Schwarzwald, gründete sich der Markgräfler. An allen Ecken der Republik entstehen Regionalwährungen und beziehen meist ganz schnell Landwirtschaft mit ein: Sie brauchen die geschlossenen Kreisläufe, die Urproduktion.
Mit
Tauschgeschäften und Regiogeld gegen die
Wirtschaftskrise "Die
regionale Verrechnungswirtschaft bringt spürbare ökonomische
Effekte", sagte Walther. Die Idee sei durchaus
beispielhaft auch für andere ostdeutsche Klein- und
Mittelstädte. Neben dem Tauschhandel sollen
Regionalgeld und eine Regional-Card die Wirtschaft
weiter ankurbeln. Nach der erfolgreichen Einrichtung
des Barter-Rings will die Anhalt Dessau AG, möglichst
in Zusammenarbeit mit regionalen Banken, eine
Regional-Card herausbringen. Mit der Einführung der
Karte, die zum einen als normale Bankkarte und zum
anderen als eine Art regionales Scheckheft für
Rabattpunkte funktionieren soll, rechnet Walther spätestens
Anfang kommenden Jahres. Eigenes Regionalgeld soll
dann in der zweiten Jahreshälfte 2006 folgen.
Einkaufen
mit dem Elbtaler
Die
Hagener Währungsreform im Oktober: VolmeTaler für
Euro "Der soll den Euro nicht ablösen, sondern nur ergänzen", sagt Taler-Ideengeber und Weinhändler Helmut Reinhardt, der zum VolmeTaler-Notenbankchef wird. Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Hagener (und Hasper) tauschen ihre Euro an sieben Ausgabestellen im Stadtgebiet 1:1 gegen VolmeTaler - und kaufen bei etwa 80 Hagener Unternehmen und Händlern von der Express-Reinigung bis zum Wochenmarkt-Stand ein. Pro zehn umgetauschte Euro gibt es als Anreiz übrigens ein Tombola-Los.
Rheinische Post - 17. Juni 2005 Sie sollen das Geld in der Region halten und die Wirtschaft ankurbeln: Regionalwährungen boomen. In Düsseldorf soll es bald das "Rheingold" geben, in Wuppertal den "Bergtaler", in Duisburg den "Justus". Bankexperten bezweifeln jedoch, dass das System funktioniert.
Mehr Kaufkraft mir Regio-Geld? Weser-Kurier - 16. Juni 2005 Man stelle sich vor, die Region sei eine leckgeschlagene Badewanne. Durch immer mehr Löcher entschwindet Kaufkraft für die einheimische Wirtschaft. Mit einer regionalen Währung, davon ist Martin Schmidt-Bredow überzeugt, können Löcher gestopft werden, damit sich, um im Bild zu bleiben, die Wanne wieder füllt, die Kaufkraft steigt.
Kommt die Mark zurück nach Fulda? Fuldaer Zeitung - 16. Juni 2005 Wie an jedem Dienstag holt Frank Seidel seine Brötchen in der Bäckerei Bretthauer in Witzenhausen. Vier Brötchen und zwei Croissants – an sich nichts Besonderes. Doch zum Bezahlen zieht er aus seiner Geldbörse keine Euro-Scheine, sondern „Kirschblüten“. Mit dieser Zweitwährung kann man nur hier in Witzenhausen bezahlen. Eine Kirschblüte ist blau, schwarze Ziffern geben ihren Wert an, und es ist das Abbild einer echten weißen Blüte zu sehen. Die Bäckerei Bretthauer zählt mittlerweile zu den 54 Geschäften oder Dienstleistern, die die Regionalwährung als Zahlungsmittel akzeptieren.
Die gesteckten Ziele mit Konsequenz verfolgt Chiemgau Online - 11. Juni 2005 Das Eintreten der Grünen für eine Regionalwährung, den "Sterntaler", solle auch der Stärkung der regionalen Geschäftswelt dienen.
Süddeutsche Zeitung - 09. Juni 2005 Chiemgauer
sind bei der Bäckereikette Miedl ziemlich beliebt,
und das gleich in zweifacher Hinsicht: Die Verkäuferinnen
freuen sich nicht nur, wenn Kunden aus der Region
rund um den Chiemsee bei ihnen einkaufen, sondern
auch, wenn diese mit der Regionalwährung, dem
Chiemgauer, bezahlen.
Süddeutsche Zeitung - 09. Juni 2005 Seit
ein paar Jahren haben sich Ersatzwährungen in Japan
wegen der dortigen Deflation, also eines
kontinuierlichen Rückgang des allgemeinen
Preisniveaus, etabliert. Die Bevölkerung hält nach
Expertenmeinung das Geld in der Hoffnung auf
sinkende Preise zurück.
Bundesbankmagazin 2/2005 - 01. Juni 2005 3 Seiten wurden dem Thema Regionalgeld im Bundesbankmagazin gewidmet. Innerhalb der ersten Seite kommt Dr. Gerhard Rösl von der Bundesbank zu dem Ergebnis: die 'Gutscheine' sind keine wirklichen Gutscheine sondern Geld. Damit ist das juristische Grundgerüst der 'Regiogeldgutscheine' sehr fragwürdig.
Gute Erfahrungen mit der Regionalwährung Südwest-Aktiv - 30. Mai 2005 Mit einer neuen Ersatzwährung bitten Geschäfte in Karlsruhe und bei Freiburg die Kunden zur Kasse. "Carlo" und "Mark-Gräfler" sollen die Wirtschaft fördern und soziale Projekte unterstützen. Die Verbraucherzentrale hält das Regio-Geld für einen Rückschritt.
Geld,
am besten zum gleich wieder Ausgeben Seit den Neunzigerjahren greifen regionale Initiativen verstärkt die Ideen von Silvio Gesell und anderen Vordenkern auf, die bereits vor Jahrzehnten ein "gesundes" Geld erfanden - mit Erfolg. Während Waren mit der Zeit verderben, so die Grundidee, muss auch das Tauschmittel an Wert verlieren. "Schwundgeld" verliert im Quartal zwei bis drei Prozent seines Wertes, durch ein Märkchen wird es wieder aufgeladen.
„Waldviertler“ soll regionale Wirtschaft in Schwung bringen Politik und Wirtschaft in den neuen EU-Staaten tun alles, um möglichst bald der Eurozone beizutreten. Gleichzeitig finden sich in den Ländern, in denen der Euro die nationale Währung längst ersetzt hat, regionale Zahlungsmittel im Aufschwung.
oppt - 27. Mai 2005 Das Thema "Regionalgeld" wird in den großen Medien immer noch klein gehalten. Bis vor kurzem war es sogar noch völlig tabu. Auch in der Politik möchte man davon am liebsten gar nichts wissen. Aber die Probleme in unserer Wirtschaft treten immer deutlicher und vor allem sichtbarer zutage: Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit, Armut - und das massenhaft. Über die genauen Ursachen streiten sich die Gelehrten noch immer. Fakt ist: Überall dort,wo Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird, beginnen die Schwierigkeiten. Gleiches gilt,wenn vorhandene Mittel nicht in neue Wertschöpfung investiert werden.
Regionalgeld
hat Konjunktur
Dem Euro die Stirn bieten: Regionalwährungen im Aufschwung Politik und Wirtschaft in den neuen EU-Staaten tun alles, um möglichst bald der Eurozone beizutreten. Gleichzeitig finden sich in den Ländern, in denen der Euro die nationale Währung längst ersetzt hat, regionale Zahlungsmittel im Aufschwung. Am Chiemsee und am Prenzlauer Berg, im West-Allgäu und in Bremen zahlen Bürger mit neuen Währungen.
VolmeTaler - Harte Hagener Währung Westfälische Rundschau - 21. Mai 2005 Diese Begeisterung hätte sich Finanzminister Eichel bei der Euro-Einführung auch gewünscht: "66 inhabergeführte Geschäfte haben ihre Zusagen bereits gegeben. Sie wollen ab Herbst den VolmeTaler als Hagener Währung annehmen", erzählt Helmut Reinhardt.
Neue
Währung im Umlauf Kronenzeitung
– Österreich – 14. Mai 2005
"Triestingtaler"
pumpte schon 300.000 Euro in die Region Im vom Kaufkraftabfluß bedrohten Triestingtal ist diese Regionalwährung als Zahlungsmittel deshalb wichtig, weil mit ihr ein Teil der Wertschöpfung vor Ort gehalten werden kann. Seit Herbst 2002 kann man bei vielen Betrieben im Triestingtal die Rechnung mit einer eigenen Währung bezahlen: dem Triestingtaler. Er hat einen Gegenwert von zehn Euro und wird in all jenen Geschäften akzeptiert, wo im Eingangsbereich ein spezieller Aufkleber darauf hinweist. Erhältlich ist der Triestingtaler bei den regionalen Banken und Sparkassen.
Siehe auch Bericht: Der Triestingtaler - Ist das erlaubt ?
Siehe auch Bericht: Triestingtaler Währung
Siehe
auch Bericht: Präsentation
des Triestingtalers am 28.11.2002
Der Gemeinderat für Regiogeld? Südüdostbayerische Rundschau - 11. Mai 2005 Manfred Burr regte an, dass sich die Stadt Laufen an der Regionalwährung "Sterntaler" beteiligen sollte. "Da müsste der Verein einmal konkret auf die Stadt zukommen!", war die Antwort des Bürgermeisters.
Prien ist ein wohlhabender Kurort am Chiemsee, 70 Kilometer südöstlich von München, mit schmucken Häusern und schicken Geschäften. Alles ist für die Touristen herausgeputzt. Schüler und ein Lehrer der Waldorfschule drucken hier seit zwei Jahren ihr eigenes Geld, den »Chiemgauer«. Mit den Gutscheinen, die 1:1 gegen Euro eingetauscht werden, kann man in etwa 250 Geschäften rund um den Chiemsee bezahlen. Die Initiatoren wollen die heimische Wirtschaft fördern, Geld und Kaufkraft in der Region halten.
"System
stoppt regionale Verödung" Arbeitslosigkeit, Armut und Vereinsamung sind für Millionen Bundesbürger, auch für manchen Barmstedter, bittere Realität. Wie aus dem Teufelskreis herauskommen? „Regionalgeld“ heißt das Angebot. Es ist der Ansatz, mit einer bargeldlosen Regionalwährung einen neuen Kreislauf zu schaffen, der der Region und ihren Bewohnern nützt. Die häufig fatalen Auswirkungen der Zinspolitik entfallen. Über den Sinn der bargeldlosen Währung wird der Betriebswirt Martin Westendorff morgen ab 19.30 Uhr im Gerichtsschreiberhaus auf der Barmstedter Schlossinsel referieren.
MZ-WEB - 6. Mai 2005 Die
Tauschwährung "Urstromtaler" verbreitet sich auch
im Süden Sachsen-Anhalts. Seit Oktober 2004 wurden 70 Händler
gewonnen. Der Aufbau eines Tauschrings ist dennoch
schwierig.
Die
regionale Tauschwährung "Urstromtaler" will dem
Euro Konkurrenz machen. Wer in Halle seinen Computer bei
Wilfried Dunst reparieren lässt, kann einen Teil der
Rechnung in "Urstromtaler" begleichen. Die ersten
Urstromtaler liegen schon in Dunsts Kasse. Starke
Nachfrage nach dem "Waldviertler" 30.000
Euro wurden im Tresor der Raika in Schrems
hinterlegt. Genau um diese Summe wurden "Waldviertler"
gedruckt. Binnen einer Woche sollen bereits "Waldviertler"
im Wert von 7.000 Euro in die privaten Geldbörsen
der Bevölkerung gewandert sein.
Zwischen guten Ideen und Spar-Zwängen Allgemeine Zeitung - 02. Mai 2005 Hier wollte Bickelmann erneut die von ihr angestrebte, aber gescheiterte Regionalwährung "Meisentaler" ins Feld führen, zu dem es angeblich an Mut und Engagement gefehlt habe. Waelder erinnerte daran, dass die Geschäftswelt in Meisenheim diese Regionalwährung nicht akzeptiert.
Humonde - 01. Mai 2005 Der Chiemgauer aus Prien am Chiemsee steht Pate beim „Geld der Antiglobalisierer“, das in Deutschland zur Zeit wie Pilze aus dem Boden sprießt. Regio ergänzt Euro ist das Motto der aktuell zwölf Bürgerinitiativen in Deutschland, die dem Kaufkraftabfluss aus ihren Regionen ganz praktisch entgegenwirken wollen. Weitere vierzig Initiativen bereiten eigene Projekte vor.
OVB-Online - 01. Mai 2005 Die
Billigspirale großer Anbieter macht der regionalen
Wirtschaft seit längerem zu schaffen. Anfang 2003
wurde eine Gegeninitiative gestartet, die bereits
große Erfolge verbuchen kann: der Chiemgauer.
KursKontakte - 01. Mai 2005 Geld
ist knapp und wertvoll, denn die meisten haben zu wenig
davon und arbeiten hart dafür – so sie glückliche
Besitzer eines Arbeitsplatzes sind. Den ersten Teil dieser
Aussage sollen wir, die wir für wertvolles Geld arbeiten müssen,
glauben. Der zweite Teil ist eine Tatsache. Eberhard Hierse
zeigt, wer das Geld wie macht und warum die „Geldmacher“
zu viel davon haben und die allermeisten zu wenig. Er überlegt,
wie Geld beschaffen sein müsste, von dem alle genug haben,
und das dennoch wertvoll ist.
KursKontakte - 01. Mai 2005 Die
Regionalwährung „Chiemgauer“ aus Prien am
Chiemsee steht Pate beim Geld der Antiglobalisierer,
das in Deutschland eine unerwartete Blüte erlebt.
„Regio ergänzt Euro“ ist das Motto der zur Zeit
bundesweit zwölf Bürgeriniativen, die dem
Kaufkraftabfluss aus ihren Regionen entgegenwirken
wollen. Weitere vierzig Initiativen bereiten eigene
Projekte vor.
KursKontakte - 01. Mai 2005 Der
sanfte Weg in eine neue Zivilisation. Der Schweizer
Ökonom Hans-Peter Studer sprach mit dem
Geldexperten Bernard Lietaer.
April 2005
PNN-Online - 29. April 2005 Neues Geld soll es ab Herbst in Potsdam geben. Wie die Initiative für Potsdamer Regionalgeld mitteilte, werden Scheine im Wert von 1, 2, 5, 10 und 20 Regio ausgegeben. Die Gutscheine sollen nur in Potsdam und der Region zirkulieren und damit die hiesige Wirtschaftskraft stärken.
Eigene Währung für die Obere Sieg diskutiert Für einen schnelleren Umlauf sorgt unter anderem eine Art Inflationsgebühr, die man zu bestimmten Zeitpunkten zahlen muss, damit die Währung gültig bleibt. In zwei Jahren steigerte sich der Umsatz des Chiemgauers um 500 Prozent. Andere Systeme wie die Hansemark funktionieren auf dem Prinzip der Leistungsdeckung in Form von Gutscheinen. So könne man den Gemeinschaftssinn einer Region enorm stärken, betonte Becker.
Im Wirtschaftsring wird Arbeit (regional)geldwert Die Idee: Man schafft eine Komplementärwährung, auf deren Basis in einem regional überschaubaren Wirtschaftsring Partner Produkte und Leistungen austauschen. Der Vorteil: Wenn das Geld nicht abfließt, sondern in der Region bleibt, führe das in der Folge zu einem engeren Zusammenschluss der Wirtschaftspartner vor Ort.
Teisendorfer
Unternehmer von der Regionalwährung begeistert Zwölf Unternehmer trafen sich, um ihre Erfahrungen mit der Regionalwährung "Sterntaler" kurz vor Ablauf der Testphase
«Chiemgauer» statt Euro: Jetzt mit Büro in Traunstein Rosenheimer Nachrichten - 22. April 2005 Für über 35.000 Euro wurden im Vorjahr im Landkreis Traunstein Chiemgauer umgesetzt. Der Vorteil für die meist regionalen, mittelständischen und inhabergeführten Geschäfte liegt auf der Hand: Der Chiemgauer als komplementäre Währung muss in der Region ausgegeben werden; er bindet den Kunden ebenso wie die Rabattkarte einer Tankstelle oder miles&more der Lufthansa. Quer durch alle Branchen akzeptieren deshalb Geschäfte und Dienstleister den Chiemgauer: Kaffeehäuser, der Bauernmarkt, Mode- und Schuhgeschäfte, Apotheken, ein Edeka-Supermarkt...
Ware und Leistung im Tauschsystem vermarkten Am Sonnabend findet im Hermsdorfer Stadthaus das 1. Forum Regionale Ökonomie im Saale-Holzland-Kreis statt. Laut Presseinformation bietet das Programm außergewöhnliche Ideen, mit denen sich die Zukunft der Region Saale-Holzland für alle Bürger erfolgreicher gestalten lasse.
Von Thomas Fuchs "Frische Ideen für das Saale-Holzland" sind für das "1. Forum Regionale Ökonomie" (OTZ berichtete) am Sonnabend, 23. April, im Stadthaus Hermsdorf angesagt.
Altenmarkt: "Unternehmen Altenmarkt" startet durch Chiemgau-Online - 17. April 2005 Chancen sehe er deshalb neben der Verkehrsberuhigung innerorts durch die Umfahrung am ehesten in einer Fokussierung auf Dienstleistungen und Sonderaktionen wie den "Chiemgauer" (der dann "Altenmarkter" hieße), einer "Ortswährung", die die Kaufkraft besser an den Ort binden kann.
Hochtaunus - 14. April 2005 Aus der Frage heraus, warum vielerorts öffentliche und private Gelder immer knapper werden, haben am Montagabend in Königstein 18 engagierte Köpfe eine Initiative zur Bildung einer Regionalwährung im Taunus gründet.
Eigene Währung für das Saale-Holzland?! Holzlandbote - 06. April 2005 Eine seltsam anmutende Idee gerade in Zeiten der allgemeinen Globalisierung und der europäischen Gemeinschaftswährung, die aber durchaus spannend klingt.
Auch in der Schweiz gibt es eine Regionalwährung Badische Zeitung - 2. April 2005 Der Bon-Netz-Bon etabliert sich seit Januar in Basel / Trinationales Einzugsgebiet / Ansprechpartner kommt aus Schopfheim. Mittels einer Regionalwährung als Ergänzung zum Euro soll das in der Region erwirtschaftete Geld in der Region bleiben, anstatt in die globalisierten Märkte abzufließen. Diese Idee zieht deutschlandweit immer weitere Kreise. In Schopfheim strebt die Regiogeld-Initiative die Vereinsgründung an.
Über die Arbeit des Landschaftspflegeverbandes informiert Traunsteiner Tagblatt - 01. April 2005 Mit dem Finanzpolster können heuer die bereits angelaufenen Projekte weitergeführt und neue angegangen werden. Jürgen Sandner verwies darauf, dass der Verband auch vom Gebrauch der Regionalwährung »Chiemgauer« finanziellen Nutzen habe, und forderte auf, diese Währung zu verwenden.
Eigene Währung könnte Regio-Gedanken stärken SZON - 01. April 2005 Andere Regio-Währungen - wie auch der Tuttlinger "Dätschmer" - existieren dagegen nur in Form von Konten, und ein Austausch mit dem Euro ist auch nicht überall möglich. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie wollen bewusst den regionalen Gedanken stärken, quasi als regionale Antwort auf die Globalisierung: "Wenn's eine globale Wirtschaft gibt", so Thomas Mayer, "muss es auch eine solide regionale Wirtschaft geben. Und da ist regionales Nahgeld das ideale Mittel."
März 2005
Regionalwährungen in Deutschland Springer Verlag - März 2005 Die Emission von Regionalwährungen in Deutschland weist gegenwärtig eine erstaunliche Dynamik auf. Handelt es sich dabei um Gutscheine oder Geld? Wie bedeutend sind diese neuen Zahlungsmittel? Lässt sich dieses Phänomen in ein Gesamtkonzept (in-)offizieller Geldformen integrieren? Dr. Gerhard Rösl, 34, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentralbereich Volkswirtschaft der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main. Er bringt seine persönliche Auffassung zum Ausdruck.
WIR - März 2005 In der Schweiz und in Liechtenstein existiert neben der offiziellen Landeswährung Schweizer Franken (CHF) auch die Komplementärwährung WIR. Mit der Vergabe des Codes CHW – also Schweizer WIR-Franken – durch die British Standards Institution hat die Währung WIR auch ihre internationale Weihe erlangt. Der von der WIR Bank organisierte WIR-Verrechnungsverkehr und die Durchführung des WIR-Hypothekarund Kreditgeschäfts bleiben natürlich auf das angestammte Gebiet beschränkt.
Regionale Währungen für entwicklungsschwache Regionen - Möglichkeiten für eine regionale Ökonomie Zeitschrift für Sozialökonomie - Ausgabe März 2005 Neben vielfältigen finanzwirtschaftlichen und ökonomisch-strukturellen Potenzialen bietet das Instrumentarium der regionalen Verrechnungssysteme Entwicklungschancenfür die soziale, kulturelle und ökologische Dimension, die nur vereinzelt angedeutet werden können. (Hinweis: Siglinde Bode beschreibt in diesem Bericht Ergebnisse aus ihrer Diplomarbeit. Mehr zur Diplomarbeit und zur Bestellmöglichkeit hier unter: http://www.tauschring-archiv.de/Diplomarbeit/diplom1.html )
Zeitschrift für Sozialökonomie - Ausgabe März 2005 Das Regiogeld will langfristig keine Nischen- oder Nebenwährung sein. Ebenso wenig sollen Regiogelder von privaten Interessengruppen mit einseitigen Interessen verwaltet werden. Im Zuge einer demokratischen Weiterentwicklung dieses Konzepts ist ein integrierter Ansatz mit einer ganzheitlichen Neugestaltung des Geldwesens in Richtung einer föderalen Grundstruktur der Geldorganisation zu entwickeln.
Komplementärwährungen zur wirtschaftlichen Lösung sozialer Probleme Zeitschrift für Sozialökonomie - Ausgabe März 2005 Die Lösung der sozialen Probleme unserer Zeit wird schwierig bleiben mit einem Geld, welches so konstruiert ist, dass es immer dahin fließt, wo es den größten Gewinn erwirtschaftet. Was wir brauchen, ist ein Geld, welches dahin fließt, wo es den größten sozialen Nutzen stiftet. Wie solch ein Geld aussieht, zeigen neue und erprobte Modelle in vielen Teilen der Welt.
Schüler proben Regionalgeld (PDF, Seite 6) Fleckenbühler Nachrichten - 31. März 2005 Auf dem Weihnachtsbasar seiner Schule hatten Nico und drei seiner Mitschülerinnen dann ihr Projekt in die Wirklichkeit umgesetzt. Anstatt des Euros zahlte man dort mit dem so genannten Oberberger. Die Händler durften zwar auch in Euro kassieren, aber das taten nur die Wenigsten. Die mitgereiste Lehrerin, Frau Wurster, erzählte mir dann bei Kaffee und Kuchen, dass man eigentlich nicht damit gerechnet hatte, auf eine derartig gute Akzeptanz zu stoßen.
Geld geht nicht fremd Wochenblatt.net - 30. März 2005 Attac- zum Thema "l;Regionalgeld"l; Singen (le). Regionalgeld, was es ist, wie es funktioniert und welche Möglichkeiten sich damit bieten, darüber spricht auf Einladung von"l; attac"l; Singen am Freitag, den 8. April 2005 um 20.30 Uhr der Diplomverwaltungswissenschaftler und Journalist Adelbert Brütsch im Blauen Haus, Freiheitsstraße 4-6 in Singen. Die Globalisierung und die einseitige Gewinnmaximierung lassen immer mehr Geld aus den Regionen zu fernen Konzernen und Steueroasen abfließen. In Verbindung mit einer ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung entstehen Firmenpleiten, überschuldete öffentliche Haushalte und Arbeitslosigkeit in Städten und Gemeinden. Eine ergänzende regionale Währung hingegen bliebe in den Regionen und schafft damit einen intakten Geldkreislauf. In Deutschland gibt es bereits über 60 solcher Regionalgeld-Projekte. Das Ganze funktioniert so: Ein Regio hat den Wert von einem Euro. Er kann bei Ausgabestellen eingetauscht werden und dient als Zahlungsmittel bei Händlern und Unternehmen, die sich bereit erklären, den Regio anzunehmen. Durch regionale Wirtschaftskreisläufe zirkuliert die Regionalwährung und damit das Geld möglichst im Umlauf bleibt, ist beim Rücktausch eine Gebühr, zum Beispiel in Höhe von 5 Prozent, zu bezahlen. Wenn auf diese Weise 10.000 Haushalte pro Monat für 100 Euro in der Region einkaufen würden, blieben im Jahr 12 Millionen Euro in der Region. Damit würden unnötige Transportkosten wegfallen und Arbeitsplätze könnten gesichert werden.
Damit das Geld in der Region Nutzen bringt AA Jena - 30. März 2005 "Wir wollen, dass das hier erarbeitete Geld auch hier ausgegeben wird und nicht in andere Regionen abfließt", sagt Pillau. Schon vor Jahren sei er auf das interessante Thema "Regionalgeld" gestoßen, und auch im Wirtschaftsausschuss der Stadt Hermsdorf habe es bereits erste Überlegungen gegeben, wie Gewerbetreibende mit ihren Leistungen besser verbunden werden können.
Mit Regionalgeld und Tauschring OTZ - 29. März 2005 Am
23. April findet in Hermsdorf das 1. Forum Regionale Ökonomie
im Saale-Holzland statt. Es informiert über Regionalwährungen,
Bartersysteme, private Tauschringe und den Einsatz von
regionalen Marken. Das Forum wendet sich an alle Bürger,
insbesondere an Verwaltung, Politik, Verbände, Vereine und
Wirtschaft. Was dahinter steht, erläuterte am Donnerstag
Kerstin Gotthold, Chefin einer Eisenberger Werbeagentur, und
Initiatorin des Forums. Ihr zur Seite Hermsdorfs Bürgermeister
Gerd Pillau: Er ist Schirmherr der Veranstaltung. Regionalgeld, Tauschring und regionale Marken Ostthüringer Zeitung - 25. März 2005 Am 23. April findet in Hermsdorf das 1. Forum Regionale Ökonomie im Saale-Holzland statt. Es informiert über Regionalwährungen, Bartersysteme, private Tauschringe und über den Einsatz von regionalen Marken. Das Forum wendet sich damit an alle Bürger des Kreises, insbesondere an Verwaltung, Politik, Verbände, Vereine und die Wirtschaft.
Neues Zahlungsmittel soll Kamenzer Wirtschaft stärken Damit war der "Kamenzer" geboren. Jeder, der dem "Kamenzer-Regional e.V." beitritt, erkennt den Gutschein als Zahlungsmittel an. Gleichzeitig garantiert der Verein den Rücktausch des "Kamenzers" in Euro im Umtauschverhältnis 1:1. Der Umtausch kostet aber fünf Prozent des Tauschwerts. Das Entziehen des Geldes aus dem Wirtschaftskreislauf ist also unattraktiv. Zwei Prozent seines Wertes verliert das Regionalgeld, wenn es nicht innerhalb von drei Monaten wieder eingelöst wird. Somit wird das Horten bestraft.
Der Sparkassen-Coup von Delitzsch oppt - 18. März 2005 Damit wäre eigentlich alles klar für den Start einer Regiowährung im Raum Delitzsch. Aber noch ist es nicht soweit. Neben technischen Vorbereitungen, die noch zu treffen sind,muß vor allem noch Überzeugungsarbeit bei den Menschen und Unternehmen der Region geleistet werden. Gernot Schmidt, Projektbeauftragter der Sparkasse Delitzsch-Eilenburg, erläuterte gegenüber Rm den Stand der Dinge: "Derzeit befinden wir uns in der Projektierungsphase. Wir nehmen Kontakte zu Akteuren auf. Die Einführung der Regiowährung wird möglicherweise im zweiten Quartal 2005 stattfinden."
Zahlt man am Glan mit Meisentalern? Allgemeine Zeitung - 17. März 2005 Was kann man tun, um den Umsatz im lokalen Einzelhandel anzukurbeln? Hilft da eine so genannte Regionalwährung - ein "Meisentaler"? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Informationsabends dem Diplom-Kaufmann Ralf Becker im Haus der Begegnung.
Tauschgeld wird mittlerweile von 64 Partnern akzeptiert Die Tauschwährung „Urstrom-Taler“ hat sich im Startjahr 2004 rasant verbreitet. 64 Akzeptanzstellen – von der Käserei bis zur Schmuckwerkstatt – gibt es inzwischen landesweit. Prominentes Mitglied im „Taler“ - Club wurde im Februar auch die Garley-Brauerei. Wissenschaftler der Hochschule Magdeburg-Stendal wollen die Wirkung der Währung langfristig erforschen.
Berliner Regionalwährung als Gewinnspielfrage beim „Internationales
Deutsches Turnfest Berlin 2005, 14. - 20. Mai“ Turnfest - 16. März 2005 Im
Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, rund um den
Kollwitzplatz, gibt es seit Februar 2005 eine eigene Währung.
Kein Witz! Kennt man außerdem schon: Das
Regiogeld existiert friedlich neben dem Euro und soll die
lokale Wirtschaft unterstützen. Wer’s
weiß oder raten möchte, sendet die Lösung bis zum 15. März
2005 mit der Betreffzeile „Geld-Rätsel“ an newsletter@turnfest.de
Donau-Taler soll Währung der Zukunft werden Der Wirt des Käppeler Hofes in Thiergarten, Armin Eha, hatte seinen Einfall in der "Traube", dem Geburtshaus des Abraham a Santa Clara in Kreenheinstetten, zur Diskussion gestellt und erntete damit spontanen Beifall. Den Donau-Taler könne man kaufen und damit Leistungen oder Produkte eintauschen. Und weil der Donau-Taler nur in der Region gelte, sei sichergestellt, dass dieses Touristengeld auch in der Region ausgegeben werde.
Demokratisches Geld mit guter Wirkung Fränkische Nachrichten - 15. März 2005 Gut 50 Gäste hatten sich im Romschlössle zusammengefunden, um einen Erfahrungsbericht aus erster Hand über den Umgang mit Regionalwährungen zu bekommen. Thomas Mayer aus Prien am Chiemsee gehört zu denen, die den "Chiemgauer" in Leben riefen: einen Tauschbon, mit dem das Geld länger und schneller in der Region kursieren soll.
Neue Zahlungsmittel sollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken oppt - 14. März 2005 Die Probleme gibt es seit geraumer Zeit auch im Norden Deutschlands. Dort entstanden in den vergangenen Jahren gleich mehrere Regiogeld-Initiativen. Schon seit Oktober 2001 hat Bremen den "Roland" als Komplementärwährung.Wurde er anfangs noch in weniger als 20 Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert, sind es mittlerweile rund 60. Mitmachen kann jeder, der dem Roland-Regional-Verein für nachhaltiges Wirtschaften beitritt. Dafür ist eine einmalige Gebühr von zehn Euro fällig. Und so funktioniert das Regiogeld: Zunächst tauscht man seine Euros in Roland um. Mit dem Roland können dann Waren und Dienstleistungen in den teilnehmenden Geschäften eingekauft werden. Der Rücktausch in Euro kostet ein Prozent des Tauschwerts.
oppt - 14. März 2005 Dort hat man im Frühjahr 2004 einen Testlauf der "Kirschblüte" - so heißt das neue Zahlungsmittel - auf der Witzenhäuser Woche gestartet. Mehr als 30 Geschäfte haben sich daran beteiligt. Die Resonanz war durchaus positiv. Sowohl Unternehmen als auch potentielle Kunden stehen hinter der Idee, mit einem Regiogeld die Wirtschaft vor Ort zu unterstützen. Und genau das will der "Kirschblüte Regional-Verein für Nachhaltiges Wirtschaften" erreichen. Die Botschaft des Vereins ist klar: "Wir wollen die Kirche, das Rathaus und das Geld im Dorf lassen!" Wozu man dafür eine eigene Währung braucht? Ganz einfach:
Alternative Zahlungsmittel stärken regionale Wirtschaftskreisläufe So beschäftigt sich in Überlingen am Bodensee eine Gruppe von acht Menschen seit etwa einem Jahr mit dem Thema Regiogeld. Anfangs herrschte große Euphorie. Man wollte so schnell wie möglich eine eigene Komplementärwährung schaffen. Aber natürlich läuft bei einem neuen Experiment nicht alles gleich wie am Schnürchen.
Initiator Hans Jürgen Simon erhofft sich durch die Ring-Card das Entstehen eines zweiten, komplementären Wirtschaftskreislaufs, in dem Umsätze bewegt werden, für die im normalen Geschäftsleben kein Geld mehr vorhanden ist. Das Ring-Projekt befindet sich allerdings noch in der Vorbereitungsphase. Eine Zusammenarbeit mit der IHK ist jedoch auch schon angedacht. Zum gegenwärtigen Stand der Dinge erklärt Simon:
Die Probleme gibt es nicht nur im Osten Deutschlands, aber hier ganz besonders. So auch in Berlin. Hier bedrohen große Handels-und Dienstleistungsketten die Existenz von Einzelhändlern und Dienstleistern. Zudem erschweren billige Massenprodukte den Absatz der regionalen Anbieter. Dem will das Berliner Gutschein-Netzwerk entgegenwirken. Um das zu erreichen, wird ab September 2004 ein Gutschein namens "Berliner" eingeführt.
In Nordrhein-Westfalen mag es solche Probleme noch nicht in dem Ausmaß geben, wie es anderswo in Deutschland leider Realität ist. Trotzdem hat man sich auch hier Gedanken über die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe gemacht. So beschäftigen sich gegenwärtig zwei Initiativen mit der Einführung eines Regiogeldes. Eine in Siegen, wo man den "Sieg-Taler" etablieren möchte, und eine in Duisburg. Dort hat man sich dem vom hessischen Gießen ausgehenden "Justus-Bündnis" angeschlossen. Mit dem "Justus" kann man schon jetzt in mehr als 50 Gießener Geschäften bezahlen.
Regional-Geld als Wirtschaftsmotor? Lübecker Nachrichten - 09. März 2005 Der Hauptsinn von zinsfreien regionalen Währungen ist es, die negativen Folgen der globalisierten Wirtschaft zu mildern. Während Euro, Dollar oder Yen immer dorthin gingen, wo sie am vielversprechendsten Gewinn bringen - zurzeit bevorzugt nach China -, unterstütze Regionalgeld die Wirtschaftsbeziehungen innerhalb kleiner Gebiete, so Kennedy. Nur dort gelten die Zahlungsmittel, und das habe zur Folge, dass Konsumenten Produkte lokaler Händler bevorzugen, die ihrerseits gezielt nach Einkaufsmöglichkeiten im Geltungsbereich ihres Regio-Geldes suchen. Auf diese Weise entwickeln sich Wirtschaftskreisläufe, und der weltweite Geld-Abfluss wie bei den großen Währungen finde bei den regionalen Komplementärwährungen nicht statt.
Mittel gegen Wirtschaftsschwindsucht? Der Vortrag selbst: eher schwach. Es fehlten griffige Bilder, Zahlen, die belegbar überzeugen. Geht es ums Geld, geht es ums Faktische. Auch um die Theorie: die kam nicht klar, nicht scharf genug zum Zuge. Die Diskussion aber, die lief nicht einfach nur sehr munter, die schürfte manches substantiell zu Tage. Beispiele aus Berlin, Berichte vom Umgang mit dem "Chiemgauer". Es läuft, berichten Diskutanten, begegnen Einwänden aus dem Publikum. Etwa, wer denn beim Geld, das stets an Wert verliert, zum Schluss den Schwarzen Peter habe? Was einer, der produzierend vom Export lebt, mit Regio-Talern machen soll? Wie kann ein Händler, der von außen Ware kauft, das Kleinraumgeld verwenden? Antwort: er zahlt die Mitarbeiter teilweise mit den "Taubertalern" aus, die natürlich auch "Hohenloher" oder Franken heißen könnten. Der Wertverlust sei zudem minimal, die Kundenbindung fange das längst auf, meint Striffler: Billiger werben könne man ja kaum.
Schönberger liebäugeln mit eigener Währung Gadebusch-Rehnaer Zeitung - 07. März 2005 Neues Geld im Portemonnaie könnten schon bald Einwohner von Schönberg haben. Dort wird am heutigen Montag darüber diskutiert, möglicherweise eine Regionalwährung einzuführen. Zu der Veranstaltung der Regionalinitiative Schönberg und des Rotary Clubs Grevesmühlen wird u. a. Prof. Dr. Margrit Kennedy aus Steyerberg erwartet. Sie ist eine hoch geschätzte und geachtete Fachfrau auf dem Gebiet komplementärer Währungssysteme und stellt ihren Vortrag unter das Motto "Regio ergänzt Euro – ein neuer Weg zu nachhaltigem Wohlstand".
Ein
Wort zu unserem Gutscheingeld GIEld Die Gutscheine können schließlich auch von Geschäftsinhabern wieder verwendet werden. Und zwar als Quasi-Zahlungsmittel. Einfach in den Betrieben, die auf der Liste bekannt gegeben wurden. Dies alles wurde jedoch bereits mehrfach auf Versammlungen und schriftlich - sogar in der Presse erläutert.
Interview: "Geld hat oft etwas mystisches" Islamische Zeitung - 02. März 2005 Das heißt, die Leute würden einen Teil oder ihr komplettes Gehalt in Regionalwährung erhalten, und dies dann gegen Waren einlösen. Könnte dann jemand, der beispielsweise in Potsdam wohnt und in Berlin arbeitet, sich auch das Regiogeld beschaffen, weil er die Idee gut findet und unterstützen möchte, und dies dann irgendwo umtauschen?
Ich wurde anfangs schon etwas belächelt St. Galler Tagblatt - 02. März 2005 Man stelle sich einen vor, der aussieht wie Silvio Gesell, der 1930 verstorbene Vater von alternativen Währungssystemen: Vergeistigt, mit einem Blick in die Ferne und Theorien predigend, die sich nicht gerade jedermann auf Anhieb erschliessen. Gesell hat die Idee vom Freigeld kreiert, eine «Währung», deren Nominalwert sich ständig nach einem festgelegten Plan verringert. Damit sollen Störungen im Wirtschaftssystem, welche vom Horten von Geldern ausgehen, vermieden werden.
Fränkische Nachrichten - 02. März 2005 Was er aus seiner Arbeit kennt, dass seine Erzeugnisse, je länger sie liegen, desto weniger wert sind, will er auch aufs Geld übertragen. „Rostendes Geld“, so die Anhänger der Freigeld-Idee, sorgt dafür, dass nicht gehortet, sondern ausgegeben wird, und zwar in der Region, die sich auf die Tauschbons eingelassen hat. Lokaler Aufschwung wäre die Folge.
Februar 2005
Das Waldviertel bekommt eine eigene Währung Oekonews/Österreich - 24. Februar 2005 „Darf das überhaupt sein“, werden sich jetzt viele denken. Diese Frage ist natürlich berechtigt. „Es muss sein“ lautet die Antwort von Heini Staudinger, Initiator und Gründungsmitglied des „Vereines für regionales Wirtschaften“: „Mit der Einführung einer zweiten Währung im Waldviertel möchten wir das Geld, die Kaufkraft und die Menschen in der Region halten. Zahlreiche Beispiele auf der ganzen Welt beweisen, dass durch Komplementärwährungen Arbeit und Wohlstand auch in Krisenregionen möglich sind. Es ist höchste Zeit, diesen Versuch auch im Waldviertel zu starten.“
Sterntaler gut für die regionale Wirtschaft Die Grünen Berchtesgardener Land - 20. Februar 2005 Der
Sterntaler ist eine Regionalwährung, die das Ziel hat, die
regionale Wirtschaft durch den Verbleib von Wertschöpfung
im Landkreis zu stärken. Über 370 Mitglieder hat der
Verein bereits, davon circa 100 Unternehmer.
Plädoyer für ein ergänzendes Geldsystem Kieler Nachrichten - 18. Februar 2005 Es geht darum, das bestehende Geldsystem zu ergänzen, erläuterte die Fachfrau, die auf Vortragsreise in Schleswig Station machte, gestern im Gespräch mit den Kieler Nachrichten. Das traditionelle Geld sei dafür da, mehr Geld daraus zu machen – "eine Zwangsjacke". Der Trick bei einem Regionalgeld – wie es das, wie berichtet, seit Januar 2004 mit dem "Kannwas" auch in Schleswig-Holstein gibt – sei die schnelle Ausgabe, die schnelle Zirkulation, das erzeuge mehr Güter und Dienstleistungen, decke ungenutzte Ressourcen auf, befriedige ungedeckte Bedürfnisse. Niemand verliere dabei. Beim heutigen, zinsorientierten Geldsystem hingegen gewinnen wenige, indem sie Geld auf Geld häuften, "die meisten verlieren", so Prof. Kennedy.
Biete Maurerleistung - suche Steuerberatung Denn: "Es gibt noch Hoffnung", ist Fischbeck überzeugt. "Aber nicht von der Politik und auch nicht von der herrschenden Ökonomie." Vielmehr "müssen wir uns auf uns selbst besinnen". Der Joachimsthaler setzt auf die ungenutzten Potentiale der Arbeitslosen sowie die brachliegenden Kapazitäten der kleinen und mittleren Unternehmen. Ein Problem sei natürlich das fehlende Geld. "Also müssen wir es de facto selbst schaffen."
Südostbayerische Rundschau - 16. Februar 2005 Sie bekam bei der Preisübergabe ein Säckchen mit 500 Europatalern. Die weiteren neun Sackerl mit den Talern, die nur in Laufen und Oberndorf Gültigkeit haben, kann die Gewinnerin sich jeden Monat bei der Raiffeisenbank in Laufen abholen. "Wir können das Geld gut gebrauchen. Wir bauen zur Zeit um", meinte die strahlende Gewinnerin, die mit ihrem Gatten Mario und ihrem kleinen Sohn Fabian gekommen war.
"Berliner" - die Alternativwährung in Prenzlauer Berg Welt am Sonntag - 13. Februar 2005 Berlin hat seit zehn Tagen sein erstes eigenes Geld, den Wertgutschein "Berliner". Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat es bereits ausprobiert - und für gut befunden. Ein Berliner entspricht einem Euro, kursiert vorläufig aber nur in Prenzlauer Berg. Die Scheine können donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr auf dem Öko-Markt am Kollwitzplatz eingetauscht und in verschiedenen Stadtteil-Läden ausgegeben werden.
OVB-Online - 11. Februar 2005 Die
Regionalwährung "Chiemgauer" erfreut sich
immer größerer Beliebtheit. Nach Angaben von
Christian Gelleri, dem Geschäftsführer von
"Chiemgauer regional e.V.", sind im
vergangenen Jahr bereits 210000 Euro in Chiemgauer
umgetauscht worden - und damit 150000 Euro mehr als
2003. Die Zahl der Kunden beträgt mittlerweile 650.
Islamische Zeitung - 10. Februar 2005 Den Weg aus dem Dilemma sehen sie deutlich vor sich. ‘Die Lösung heißt Regiogeld, eins zu eins zum Euro’, sagt Werner Zimmermann, ‘alle, die in einem Regionalgeld-Förderverein Mitglied sind, können untereinander damit bezahlen.’ Das Prinzip müsse nur erst überall begriffen werden.“ Mit „zwei Gleichgesinnten, dem Bündnis ’90/Die Grünen-Mitbegründer Hans-Jürgen Fischbeck und mit Alexander Woitas“ habe er begonnen.
Karlsruher bezahlen jetzt mit dem "Carlo" HZ-Online - 07. Februar 2005 Als erste Stadt in Baden-Württemberg bitten in Karlsruhe mehr als zwei Dutzend Geschäfte die Kunden mit einer neuen Ersatzwährung zur Kasse. Das Regiogeld "Carlo" soll als "kleiner Euro" die Wirtschaft fördern und auf freiwilliger Basis gemeinnützige Projekte in der Stadt unterstützen.
Berliner Kurier - 04. Februar 2005 Mütze, Brille, Bart: Na, haben Sie den Mann auf dem Foto erkannt? Es ist Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Auf dem Öko-Markt am Kollwitzplatz holte sich der SPD-Politiker aus Prenzlauer Berg gestern drei "Berliner"-Scheine.
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) ist in seinem Heimatkiez auf Einkaufstour. Doch er bezahlt nicht mit Euro, und keiner regt sich auf. Er reicht einen blaubedruckten Zettel über die Theke und steckt einen Walnuss-Brie ein.
Unter UV-Licht leuchtet der Berliner BerlinOnline - 04. Februar 2005 Wer in den vier Läden der BioFrischeMarkt-Kette in Prenzlauer Berg einkauft, kann mit Euro oder EC-Karte bezahlen. Muss er aber nicht. Die Verkäufer akzeptieren seit gestern auch den Berliner. Dabei handelt es sich nicht um einen Pfannkuchen, sondern um eine neue Währung.
Berliner Morgenpost - 04. Februar 2005 Neue Kiezwährung soll Dienstleister und Händler im Quartier stärken. Die Hauptstadt hat eine neue Währung. Von heute an ist der "Berliner" offiziell anerkanntes Zahlungsmittel bei 36 Händlern und Dienstleistern - 21 davon allein in Prenzlauer Berg.
Frisches Geld für lokale Marktwirtschaft In Prenzlauer Berg kann nicht nur mit Euro, sondern auch mit dem "Berliner" bezahlt werden. Die lokale Währung soll das Gewerbe im Kiez fördern und unterstützt nebenbei noch gemeinnützige Projekte. In Bayern ist regionales Geld längst etabliert
Der Tagesspiegel - 03. Februar 2005 Die regionalen Währungen sind eine boomende Idee: In Deutschland gibt es bereits 50 Initiativen, die Ersatzgeld auf den Markt bringen. Auch in Prenzlauer Berg gab es vor zehn Jahren den Versuch, ein „Knochengeld“ zu etablieren. Und was sagt die große Konkurrenz zu den neuen Währungen? „Die Bundesbank sieht die Aktion bis zu einem Volumen von einer Million Euro als nette Spielerei“, sagt Schulze. Bislang wurden „Berliner“ für 200 000 Euro gedruckt.
Bundesdruckerei GmbH druckt Wertgutscheine für Berlin Bundesdruckerei - 03. Februar 2005 Die Bundesdruckerei hat die Wertgutscheine "Berliner" gedruckt, die ab heute in der Bundeshauptstadt erhältlich sind. Der "Berliner" ist eine Aktion des Vereins "Berliner Regional".. Bürger können die Wertgutscheine kaufen und damit in teilnehmenden Geschäften in Berlin bezahlen. Der Verein erwartet, dass durch den "Berliner" die lokalen Wirtschaftskreisläufe unterstützt werden, vielfältige Gewerbestrukturen erhalten bleiben und die Identifikation der Bewohner mit der Region gestärkt wird. Die Bundesdruckerei hat die Wertgutscheine zum Selbstkostenpreis hergestellt. "Es ist uns ein Anliegen, die Bemühungen des Vereins zur Stärkung der lokalen Wirtschaft zu unterstützen", sagt Ulrich Hamann, Sprecher der Geschäftführung der Bundesdruckerei GmbH.
Am Kollwitzplatz gilt der "Berliner" als Währung Die Welt - 02. Februar 2005 Rund um den Kollwitzplatz können Anwohner künftig neben dem Euro auch mit dem "Berliner" bezahlen. Die Regionalwährung, die in Form von Wertgutscheinen ausgegeben wird, soll die lokale Wirtschaft unterstützen, teilten die Initiatoren am Dienstag mit. Als einer der ersten prominenten Käufer will Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) nach Angaben des Vereins am Donnerstagnachmittag beim Einkaufen mit dem "Berliner" bezahlen.
Hummel Antifa - 01. Februar 2005 In
der Berliner Umsonstzeitung scheinschlag, die sich als
alternative Publikation etabliert hat, wurden in Ausgabe
10/04 [Dezember 2004/Januar 2005] dem Projekt eines Berliner
Regiogeldes immerhin 4 Seiten gewidmet. Zwar wurde das
Projekt relativ realistisch besprochen, auf die Hintergründe
dieser Initiative wurde allerdings nicht wirklich
eingegangen. Aus diesem Anlass erscheint der folgende Text,
der dieses nachholen will.
Carlo soll für Umsatz sorgen (PDF, Seite 6) Bürgerzeitschrift - 01. Februar 2005 Mit der Initiative soll die regionale Wirtschaft gestützt werden Karlsruhe hat seit dem 23. Januar eine neue Währung. Sie heißt „Carlo" und hat Gültigkeit in bislang insgesamt 21 Geschäften in Karlsruhe und Umgebung, darunter auch in der Stadtmitte.
Von
der Nachbarschaftshilfe über eine Tauschbörse bis
zur Regionalwährung Einzigartig unter den deutschlandweit 300 regionalen Währungen sei das Anliegen, eine „Arbeits-Zeitwährung“ mit dem bezeichnenden Namen Talente, mit einer regionalen Währung zu verbinden. Zunächst aber betonte Franz Galler die soziale Dimension des „Arbeitstauschens“. „Die meisten Menschen haben ein Geldproblem, eine wachsende Zahl ist zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit bedingt ausgegrenzt, darunter auch immer mehr junge Menschen. Sie verfügen über zu wenig Geld, doch über freie Zeitkapazitäten.“ Der 46jährige Bankkaufmann und dreifacher Familienvater war vor sechs Jahren selbst von Arbeitslosigkeit betroffen, als sein Arbeitgeber, eine Bankniederlassung in München, kurzfristig einige hundert Stellen strich. Für ihn ein Schlüsselerlebnis das letztlich zur Gründung des Vereins „Star“ führte und zur Eröffnung eines Ladengeschäftes mit Naturwaren in Ainring-Mitterfelden, das heute zugleich der Sitz des Vereins ist.
Neue Währung in Prenzlauer Berg Rbb-Online - 01. Februar 2005 Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gibt es ab Donnerstag eine eigene Währung. Rund um den Kollwitzplatz können Anwohner künftig neben dem Euro auch mit dem "Berliner" bezahlen.
Regio
ergänzt Euro Technisch gesehen wären wir heute in der Lage, uns einen Menschheitstraum zu erfüllen: jedem Menschen auf dieser Welt alles, was er/sie zum Leben braucht, zur Verfügung zu stellen und die unangenehmsten Arbeiten von Maschinen erledigen zu lassen. Was fehlt, ist das Geld.
Der
"BERLINER" SEIN - 01. Februar 2005 Der BERLINER, wie die neue Regionalwährung oder der Wertgutschein heißt, wird eins zu eins neben dem Euro als eine der Region Berlin und Brandenburg zugehörige Währung eingeführt, die florierende und regional geschlossene Wirtschaftskreisläufe stärken und initiieren soll. Dabei geht es darum, das Geld hier in der Region zu halten und das Abwandern in internationale Finanzströme zu spekulativen Zwecken zu verhindern, wie es derzeit mit dem Euro und anderen staatlichen Währungen geschieht, was zu Arbeitslosigkeit und Verarmung ganzer Regionen führt. Eine Regionalwährung ist ein wirksames Instrument als Antwort auf den globalen Verdrängungswettbewerb mit seinen Billigangeboten, die kleine Unternehmen in den Konkurs treiben.
Frischzellenkur für erschöpftes Geld Die Geldreformbewegung bricht eines der letzten Tabus unserer Zeit
Kathleen Battke begleitete die Autorin Margrit Kennedy, die bekannteste Impulsgeberin für Regionalwährungsinitiativen, auf einer Vortragsreise durch Süddeutschland.
Bei allen hier aufgezählten Regionalwährungen handelt es sich um alterndes Geld, (früher auch Freigeld oder Schwundgeld genannt), das heißt, die Gutscheine verlieren mit der Zeit an Wert und müssen in regelmäßigen Abständen mit einer zusätzlichen Wertmarke aufgewertet oder wieder eingetauscht werden. Auf jedem Chiemgauer zum Beispiel müssen jedes Quartal Märkchen im Wert von zwei Eurocent geklebt werden und beim Rücktausch am Ende der Laufzeit sind fünf Prozent Wertverlust in Kauf zu nehmen: zwei Prozent gehen für die Organisation (in diesem Fall das Schülerbüro) drauf, drei Prozent kommen einer gemeinnützigen Einrichtung (in diesem Fall der Waldorfschule) zugute. Das macht das Regionalgeld etwas kompliziert zu verstehen und auch unhandlich im Gebrauch (wer hat heute noch Lust, Wertmarken zu kleben?), verleiht ihm (neben der Funktion als Zahlungsmittel) die Qualität eines Bonusgutscheins - wer denkt da nicht an Tante Emmas Rabattmarkenheft? - und deutet darüber hinaus auf den ideologischen Hintergrund seiner Erfinder hin.
Januar 2005
fnweb - 23. Januar 2005 Die Reaktionen gehen von Ablehnung über Skepsis bis hin "zur Freude, dass es so etwas geben soll". Allerdings, räumt Striffler ein, überwiege die Skepsis. Aber davon will sich der 28-Jährige nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil: er ist bemüht, auch prominente Mitstreiter ins Boot zu holen, hat bei Bürgermeistern und Wirtschaftsbossen angeklopft und möchte auch versuchen, solche Zugpferde wie den Unternehmer Reinhold Würth für das Projekt zu gewinnen und ein Geldinstitut, das sich als künftige "Regio-Bank" anbieten würde.
Sie heißen Hafensilber, Rheingold, Urstromtaler oder Kirschblüte. Landauf, landab rufen Initiativen neue Zahlungsmittel ins Leben, die - regional begrenzt - den Euro ergänzen. Das Regionalgeld soll die Wirtschaft vor Ort stärken und den Geldfluss am Laufen halten.
In Hennef wurde das erste Regionalgeldprojekt im Rhein-Sieg-Kreis gestartet! (PDF - Seite 3) Rhein-Sieg-Kreis - 17. Januar 2005 "Unser Citykonzept "hennefer STADTmark" ist fertig. Die Entwicklungszeit von knapp einem Jahr hat sich gelohnt." Damit gab der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Hennef e.V., Urban Winterberg, im November die Startfreigabe zum Erwerb des neuen Zahlungsmittels, das in zwischenzeitlich 51 Geschäften in Hennef und Umgebung eingelöst werden kann.
Neue Währung soll Region stärken Isar-Loisachbote - 17. Januar 2005 Im Laufe dieser Woche werden die ersten Fünf-, Zehn- und 20er Scheine bei der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg erhältlich sein. Für einen Euro gibt es einen Regio. Am Freitag gab der Verein "Oberland regional" im Pfarrheim Münsing den Startschuss und stellte das Konzept vor.
BerlinOnline - 14. Januar 2005 "Die Mittel-Mark-Scheine werden genauso fälschungssicher sein wie der Euro", sagt Johann Ablinger aus Hagelberg bei Belzig und Mitinitiator der neuen Währung. Ablinger ist Psychotherapeut. Die Mittel-Mark, sagt er, soll die neue Regional-Währung für Belzig und Umgebung werden. Neun derartige Währungen gibt es in Deutschland bereits.
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