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RegioGeld-Pressemeldungen 2005

( Stand:  November 2005 )

Januar  Februar  März  April  Mai   Juni

Juli   August   September   Oktober 

November   Dezember

 

Regio-Pressemeldungen 2004

Regio-Pressemeldungen 2003

 

Dezember

 

Markt der Fähigkeiten mit Hilfe des «Urstromtalers»

mz-web - 07. Dezember 2005

Bernd Malcherek, der ein kleines Antiquariat auf der Ascherslebener Krügerbrücke betreibt, gehört zu den Vorreitern: Er wird demnächst den "Urstromtaler", die Regionalwährung für Sachsen-Anhalt, in der Kasse haben. Dazu braucht er nur ein Konto bei der Verrechnungsstelle des "Vereins für gewerbliche und kulturelle Vielfalt". Und möglichst viele kleine Händler und Gewerbetreibende, die mitmachen.

 

 

November 2005

 

Glänzende Aussichten ohne Perspektive

Einseitig.info - 30. November 2005

Gegen den ungehemmten Kapitalfluss der globalisierten Wirtschaft wenden sich auch die sogenannten Regionalwährungen. Rund 50 dieser Komplementärwährungen gibt es bereits in Deutschland. Ihre Idee: Die Kaufkraft in der Region halten, den lokalen Handel aufzuwerten, regionale Produkte besser vermarkten, aber auch ökologisch nachhaltige Prinzipien verfolgen. Zur Zeit wird beim Sozialfonds der Europäischen Union geprüft, ob verschiedene Komplementärwährungen sogar als europäische Regionalförderung anerkannt werden. Ob die „Berliner“ und „Chiemgauer“ jedoch wirklich wirtschaftliche Strukturen verändern können, bleibt abzuwarten. Dennoch eine Spur Konsumenten getragenen Gegengewichts.

 

Muslim-Markt interviewt Jost Reinert vom Rheingold-Projekt

Muslim-Markt - 27. November 2005

Wir sind außerdem ohne alle Risiken. Wir statten die Leistungsträger mit ausreichend Rheingold aus. Jeder Händler, Produzent und Freiberufler kann sich mit Rheingold ausstatten lassen. Denn sie sind von Anfang an dessen Rheingold, gedeckt durch die Leistungskraft des einzelnen Rheingolder. Wir sind ein Leistungsgold. Mit diesen Rheingold geht der Rheingolder einkaufen und kann sich sicher sein, dass diese Rheingold bald wieder zurückkommen, um bei ihm etwas einzukaufen. So kurbelt man die Wirtschaft an und schafft Wohlstand. Wer sich also für steigende Umsätze und Wohlstand für sich und seinen Betrieb interessiert, wird rheingoldschlau Rheingold zumindest unverbindlich ausprobieren.

 

Kommunale Kooperation Oberes Rodachtal hat in gut zwei Jahren ...
Fränkischer Tag - 26. November 2005
... Beierkuhnlein. Eine Regionalwährung, über die man zunächst ebenfalls nachgedachte hatte, ließ sich nicht verwirklichen. Der ...

 

Regionale Wirtschaft setzt auf Münzen und Gutscheine

Salzburger Nachrichten - 25. November 2005

Die regionale Wirtschaft setzt immer öfter auf Gutscheine und Münzen als Geschenkidee. Dahinter steckt auch die Absicht, die Kaufkraft in den Bezirken zu halten. Im Pongau hat sich zu diesem Zweck die SBS-Plattform gegründet.

 

Ruinieren Zinsen die Wirtschaft?
Neue OZ Online - 24. November 2005
... Der geplante "Emstaler" sei zwar noch weit von einer Realisierung entfernt, die Beispiele "Chiemgauer" und ein in der Schweiz seit 30 Jahren funktionierender ...

 

«Chiemgauer» als Mittelstandsmotor

OVB-Online - 24. November 2005

Thomas Fuchs war als langjähriger Direktor einer Genossenschaftsbank eingeladen, aus Fachsicht Stellung zu nehmen. Er zog das Resümee: «Eine Region braucht auch regionale Banken, sonst gerät die Finanzierung des regionalen Mittelstands in Gefahr.» Große Banken würden sehr stark nach der Rendite gehen und das Geld vor allem im südostasiatischen Raum und in Osteuropa anlegen. Die Kredite würden dann in Form von Billigprodukten die hiesigen Märkte überschwemmen, so dass der regionale Mittelstand auf zwei Seiten unter Druck gerate: Auf der einen Seite rutschten die Preise nach unten, auf der anderen Seite würden die Finanzierungsquellen wegbrechen. Fuchs empfahl dem Publikum, die wenigen vorhandenen regionalen Banken zu unterstützen und konsequent auf ergänzende Regionalwährungen zu setzen.

 

Hier kommen die Alternativen

Jetzt.de - 17. November 2005

Die Idee: Im Gegensatz zum Euro, mit dem man auch spekulieren kann, dienen Regionalwährungen nur als Tauschmittel. Das Geld verliert an Wert, je länger es in Umlauf ist, deshalb wird es schnell ausgegeben. Mit einem Teil des Geldes werden soziale Einrichtungen in der Region unterstützt.

 

Schon 150 "STAR"-Partner im Landkreis!

Südostbayerische Rundschau - 14. November 2005

"STAR", der Verein für organisierte Nachbarschaftshilfe, der den regionalen Gutschein zum 1. April 2004 ins Leben rief, kann außerdem eine kontinuierliche Zunahme der umlaufenden Gutscheine vermelden. Seit Beginn des Jahres hat sich der Umlauf von 14.200 auf über 25.600 "Sterntaler" fast verdoppelt.

 

Immer mehr wollen Regionalgeld

ORF - 06. November 2005
Jeder dritte Einkauf könne - um die Wirtschaft zu stärken - mit Regionalgeld erledigt werden, sagen deutsche Experten. Auch immer mehr Salzburger informieren sich über den "Chiemgauer" sowie den Freilassinger "Sterntaler".

 

Kundenbindung durch regionale Währung

WDR - 03. November 2005

Eine ganz neue Art der Kundenbindung hat sich die Stadt Hagen überlegt. Dort ist seit Anfang Oktober der Volme-Taler im Umlauf. Eine Art Geld, das nur in Hagen gültig ist.

Kunden tauschen im Kurs eins zu eins Euro in Volme-Taler um und können dann in über 150 Hagener Geschäften einkaufen. Fast jeder Händler hält dafür ein Dankeschön bereit. Der Weinhändler verschenkt bei 12 gekauften Flaschen eine 13. dazu, im Blumenladen gibt es eine Rose extra, und in der Tankstelle kann man so auf eine Autowäsche sparen.

 

 

Regionale Währung für den Kreis Rotenburg?

Rotenburger Rundschau - 01. November 2005

Am kommenden Sonntag, 6. November, findet im Urla-Zentrum in Ohrel (Fiehnenberg 8) eine Veranstaltung zum Thema Regionalwährung statt. Beginn ist um 14.30 Uhr.

 

 

 

Oktober 2005

 

 

Lernende Regionen
ORF - 31. Oktober 2005

Der Waldviertler ist eine Geldwährung die nur im Waldviertel gilt, sie wird 1:1 mit den Euro getauscht. Mit der Regionalwährung soll die grassierende Deflation abgemildert werden und Konsum wie Produktion in der Region angekurbelt werden. Mit Erfolg: Der Waldviertler gilt heute als geglücktes Beispiel ökonomischer Vernetzung.
(Radiokolleg, Montag, 31. Oktober bis Donnerstag, 3. November 2005, 9:30 Uhr)

 

«Chiemgauer» ein Vorzeige-Projekt

OVB-Online - 26. Oktober 2005

Vom Erfolg des Zusammenschlusses lokaler Akteure zu handlungsfähigen Kooperationen, die unter ressourcensparenden Zielvorgaben bürgernah und transparent zukunftsorientierte Projekte angingen, zeigten sich alle Teilnehmer überzeugt.Am Vorabend war schon das «Vorzeige»-Projekt der Waldorfschule Chiemgau, der «Chiemgauer», von Projektleiter Christian Gelleri vorstellt worden. Die regionale Komplementär-Währung hat sich mittlerweile zu einem dynamischen Währungskreislauf etabliert, wurde schon ausgezeichnet und gilt bei findigen Regionalmanagern als Paradebeispiel für regionales, nachhaltiges Wirtschaften (wir berichteten).

 

Bollewick: Regionalwährung soll Wirtschaftskreislauf stärken

Rasender Reporter - 25. Oktober 2005

Die Einführung einer speziellen Währung, die gegenwärtig vorbereitet wird, dient der Stärkung des regionalen Wirtschaftskreislaufs. Das Überleben von kleinen und mittleren Unternehmen kann so gesichert, Arbeitsplätze können erhalten oder geschaffen werden.

 

Kommt „Brenztaler“ als Regionalwährung?

HZ-Online - 24. Oktober 2005

Sie heißen Sterntaler, Carlo, Chiemgauer oder Rheingold: Regionalwährungen ergänzen den Euro, gewinnen an Beliebtheit und sind mittlerweile in über zehn deutschen Regionen realisiert sowie in 30 weiteren in Planung. Auch in Heidenheim hat sich ein Initiativkreis gefunden, um den „Brenztaler“ ins Leben zu rufen.

 

Wenn jeder „Kirschblüten“ akzeptiert, läuft das System

Oberhessische Presse - 22. Oktober 2005

Bei der Idee des Regionalgeldes plädiert er daher für eine „Umlaufgebühr“. Konkret bedeutet das: Die Gültigkeit der regionalen Währung ist nicht nur auf eine bestimmte Region, sondern auch auf einen bestimmten Zeitraum – zum Beispiel ein Jahr – begrenzt. Wer das Geld am Tag des Ablaufs besitzt, muss eine Gebühr bezahlen: Also lohne es sich nicht mehr, sein Geld unter dem Kopfkissen zu horten.

 

Wie auf Milchpackungen steht auf "Justus" ein Verfallsdatum

Gießener Anzeiger - 21. Oktober 2005

Dass sich der "Justus" verbreitet, wenn auch langsam, zeigen die über 100 Geschäfte, die ihn als lokales Tauschmittel für ihre Waren akzeptieren. Beim Start waren es noch 50 Betriebe.

"In der Region ist er schlecht verankert und läuft nur langsam an", meint Werner Schumacher. Derzeit sind rund 7500 Justus und somit 11500 Euro in Umlauf.

 

"STAR" knüpft Kontakte nach Tirol

Chiemgau Online - 20. Oktober 2005

STAR, der Verein für organisierte Nachbarschaftshilfe, ist einer Einladung der lokalen Agenda-Jugendprojektgruppe "I-motion" gefolgt und hat einen Ausflug nach Wörgl bei Kufstein gemacht. Dort war der Verein Zeuge bei der "Geburt" einer neuen österreichischen Gutscheinwährung.

 

«Felix-Checks» als Zweitwährung

Tagblatt (Schweiz) - 19. Oktober 2005

Bekommt Arbon neben dem Franken doch noch eine zweite Währung – die «Felix-Checks»? Kurz nachdem die Idee regional gescheitert war, wurde sie an der Universität St. Gallen zum Thema und wird sehr ernst genommen.

 

Forchheimer „Zweitwährung“

Fränkischer Tag - 14. Oktober 2005

Sie soll in Forchheim zur „Zweitwährung“ werden: Die „City-Card“. Davon ist Werbegemeinschaftsvorsitzender Stefan Schick überzeugt, der das Plastik-Geld ab 27. Oktober in Umlauf bringen will. Vorbild ist die erfolgreiche Bamberger Gutschein-Kampagne „Schexs in the City“.

Die Erstauflage der Forchheimer-City-Card soll 10 000 Stück betragen im Gesamtwert von 100 000 Euro. Durch die Aktion soll, so Schick, „die Kaufkraft in Forchheim erhalten bleiben!“

 

Mit „Kann was“ fängt die Freundschaft an
kn-online - 12. Oktober 2005

Viele klagen über den Euro. Er fördere nur eines: die Globalisierung, heißt einer der Vorwürfe. Ein anderer: er schwäche die Binnennachfrage. Ein Euro sei ein Teuro. Die „Macher“ des „Kann was“ haben sich dieser Kritik gestellt und reagiert. Sie haben eine Regionalwährung und ein System entwickelt, um den Umsatz vor Ort zu stärken.

 

"Eichtaler" als lokaler Rubel

Newsclick - 11. Oktober 2005

Der "Eichtaler" – der kleine Bruder des Euros im Norden des westlichen Ringgebiets. Eine Währung aus der Ideenkiste des Fördervereins Westliches Ringgebiet. Inzwischen wurde der Eichtaler Tauschring gegründet.

 

Kiez-Währung "Berliner" bereits in 124 Geschäften

Berliner Morgenpost - 06. Oktober 2005

Der "Berliner" wird bei den Kunden und Händlern immer beliebter. Acht Monate nach ihrer Einführung wird die alternative Regionalwährung bereits von 124 Händlern und Dienstleistern als Zahlungsmittel akzeptiert. Nicht nur die Anzahl der "Annahmestellen" erhöhte sich, auch die Verbreitung in Berlin und dem Umland hat stark zugenommen. Waren es im Februar 36 Händler rund um den Kollwitzplatz, so wird die Kiez-Währung jetzt bereits in Geschäften in 17 Ortsteilen akzeptiert.

 

September 2005

 

 

Mit „NahGolds" bezahlen: Droht dem EURO Konkurrenz?
Bürgerfreund - 30. September 2005

Dorothea Kroschel, Jahrgang 1936, lebt seit 1984 in Unterlengenhardt. Die gelernte Industriekauffrau und Werkstoffprüferin betreibt seit 1998 im Ort einen Buchhandel mit Antiquariat. Zusammen mit 8 weiteren Mitstreitern arbeitet Dorothea Kroschel seit über einem Jahr an einem Konzept für eine Regionalwährung zwischen Altensteig und Pforzheim. Anfang nächsten Jahres soll nun der „Nahgold" eingeführt werden. Bis dahin brauchen die Initiatoren aber noch viele Geschäftsleute und noch viel mehr Verbraucher, die den wirtschaftlichen und sozialen Nutzen für ihren Lebensraum erkannt haben und mitmachen wollen.

 

"Chiemgauer" stärkt die Region

Chiemgau-Online - 30. September 2005

Was ist ein "Chiemgauer?" Nicht jeder weiß, dass es seit Januar 2003 ein regionales Zahlungsmittel unter diesem Namen gibt, das man anstelle von Euros in bestimmten Firmen ausgeben kann. Hinter der Idee steckt die Absicht, die regionale Wirtschaft zu stärken, etwa die von Eigentümern geführten Unternehmen, gegen die großen Filialisten, denen die einheimischen Wirtschaftskreisläufe aufgrund ihrer globalen Ausrichtung gleichgültig sind.

 

Bürgerwährung für Neukölln!

Neukoellnwaehltweise - 05. September 2005

Was passiert in der ersten Konferenz?
Wir eröffnen das Konto für die Neuköllner Bürger. 52 Währungsprojekte gibt es schon in ganz Deutschland und 12 sogenannte Regiowährungen. Wir beginnen mit einem Geldvolumen von 1,11 Milliarden Weisetalern.

Kann man mit dieser Währung richtig einkaufen?
Ja. Aber sie ist nicht an den Euro gekoppelt, sondern als echte Komplementärwährung an die Pro-Kopf-Verschuldung der Neuköllner.

und dazu!!:

Hartz IV kreativ

Berliner Zeitung - 30. September 2005

Manchmal stehen sie im Kreis und lassen einen Stein wandern. In Berlin arbeiten hundert Ein-Euro-Jobber in einem Projekt, das niemand erklären kann.

 

 

 

August 2005

 

Zwei neue Währungen für Hamburg

Hamburger Abendblatt - 31. August 2005

Ab 2006: Die Hansemark und der Alto sollen dem Euro Konkurrenz machen. Das Geld wird nur regional begrenzt gültig sein. Initiatoren wollen die lokale Wirtschaft stärken.

 

 

Regiowährung droht zu scheitern!

Fürstenfeldbrucker Tagblatt - 30. August 2005

Knapp ein Jahr ist es her, da hat in der Gröbenbachgemeinde eine ganz eigene Währung Einzug gehalten: der so genannte Baptisttaler. Anfangs wurde die Regionalwährung, die der Olchinger Sascha Chowdhury ins Leben gerufen hat, in einigen örtlichen Geschäften auch genutzt. Doch mittlerweile zahlt kaum ein Bürger mehr mit Baptisttaler (siehe Kasten). Das Projekt droht zu scheitern. Und der Kirchenbauverein Pater Brown, der am Erlös hätte beteiligt werden soll, hat bisher keinen Cent erhalten.

 

Mehr Wohlstand durch weniger Euro

taz - 26. August 2005

Der "Roland" passt sich den Bedingungen des Marktes an. Aus der regionalen Schwundwährung ist nach rund vier Jahren ein Kontosystem geworden - das ist weniger alternativ aber dafür erfolgreicher. Händler brauchen vor allem Vertrauen

 

 

Erfolgreiche Waldviertler Währung

Salzburger Nachrichten - 18. August 2005

"Der Waldviertler soll den Euro nicht ersetzen", sagt Nimmervoll. Er sei jedoch ein Mittel, um regionale Betriebe, aber auch die Kritikfähigkeit an ökonomischen Fragen zu stärken. "Denn wir leiden nicht an einem Mangel an Reichtum sondern unter dem Probleme, wie wir diesen verteilen", meint Staudinger.

 

Waldviertler Regionalwährung sehr beliebt

Kleine Zeitung - 16. August 2005

Der "Waldviertler" erfreut sich nach wie vor steigender Beliebtheit. Knapp dreieinhalb Monate nach seiner Einführung sind bereits Geldscheine im Wert von 30.000 Euro im Umlauf. Die Regionalwährung wird mittlerweile von 200 Betrieben akzeptiert. Von 18. bis 21. August findet in Schrems ein prominent besetzter Kongress statt, der das erfolgreiche Projekt thematisiert.

 

Als nächste Phase will Staudinger Unternehmen im Waldviertel für eine Weihnachtsaktion der besonderen Art gewinnen: Insgesamt 1.000 Mitarbeiter sollen jeweils 100 "Waldviertler" geschenkt bekommen. Damit wären mit einem Schlag zusätzlich 100.000 Euro in Form der Regionalwährung im Umlauf.

 

Wie lauter und hell leuchtest hold du uns

FAZ - 03. August 2005

Tatsächlich entsteht die Kunstwährung auf gleichsam unbefleckte Weise als Schöpfung aus dem Nichts. Die Teilnehmer bekommen das "Rheingold" ohne Gegenleistung ausgehändigt, auf reiner Vertrauensbasis. Es gibt keine Regionalbank, die als Miniaturausgabe von Fort Knox den Gegenwert der ausgegebenen Noten in Euro aufbewahrt. Erst wenn der Schein den Weg zurück zum Emitteur findet, löst dieser ihn durch seine Leistung ein. Das Ganze ist die positive Fasssung der Gruselgeschichten über uneingelöste Schuldbriefe, die ihren Besitzern nur Verderben bringen.

 

 

Juli 2005

 

»Ortenauer« als Währung?

Mittelbadische Zeitung - 29. Juli 2005

Ein weiteres Projekt ist die Einführung der Regionalwährung »Ortenauer« als Zusatzgeld. »Das ist ein wirkungsvolles Projekt, um der Globalisierung und dem Abfluss des Geldes aus der Region entgegenzuwirken«, erläutert Richard Klaus, der sich beim Sozialforum mit diesem Vorhaben befasst. Die »Ortenauer« könnten ausschließlich in und für die Region verwendet werden. Auf diese Weise könne man einen Art »Schutzzaun« ziehen, es würde mehr Geld in der Ortenau bleiben, was positive Auswirkungen für die regionale Wirtschaft und die dortigen Arbeitsplätze habe.

 

Mit dem „NahGold“ auf Einkaufstour
Pforzheimer Zeitung - 27. Juli 2005

Ein Jahr lang hat ein neunköpfiges Team mit Mitgliedern aus dem Landkreis Calw sowie aus Pforzheim an dem Konzept zur Einführung eines Regionalgeldes gearbeitet. „Jetzt sind wir mit unserer Vorbereitung so weit, dass wir die Geschäftsleute ansprechen und zur Teilnahme an dem regionalen Währungssystem überzeugen können“, ist Harald Wurster als Sprecher der Gruppe überzeugt. Ziel der Gruppe ist es, wie schon in zwölf anderen Regionen Deutschlands, eine eigene Regionalwährung zu etablieren.

 

Nicht jeder wartet auf die Revolution - einige tun auch etwas
Frankfurter Rundschau - 25. Juli 2005

Alwine Schreiber-Martens aus Köln, 55, Mathematikerin, argumentiert in der "Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung" für eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus und gegen Verschuldung. "Puh", sagt sie, "ich weiß, wie kompliziert das klingt." Ein Ingenieur sagt: "Montagsdemos reichen nicht", und setzt sich für den Urstromtaler, einer Regionalwährung in Sachsen-Anhalt, ein, denn: "Man muss auch Lösungen anbieten, mit irgendetwas anfangen." Die Kölner Mathematikerin nickt: "Man muss Ideen unters Volk bringen. Nur gegen etwas sein, das reicht nicht mehr."

 

Die kleinen Brüder des Euro

Welt am Sonntag - 03. Juli 2005

Auf den ersten Blick mutet die Idee seltsam anachronistisch an: Im Zeitalter der globalisierten Wirtschaft und einer europäischen Gemeinschaftswährung besinnen sich lokale Initiativen auf die Region und etablieren dort ergänzende Zahlungsmittel. "Das Problem ist, daß die Regionen zunehmend finanziell ausbluten, weil Kapital weltweit eben dorthin geht, wo die höchste Rendite zu erzielen ist", erläutert Merten.

 

Regiogeld und Landwirtschaft von Marianne van Putten

Lebendige Erde - Juli 2005

"Der Euro kann nicht alles," so Dr. Frank Schepke, Demeter-Bauer aus Schleswig-Holstein. "Deswegen brauchen wir Regionalwährungen, um die rezessive Wirtschaft wieder zu stärken." In Bremen hat es mit dem Roland angefangen, dann kombinierten Schülerinnen der Waldorfschule Prien jugendlichen Schwung und fachliche Kompetenz aus dem Unterricht ihres Wirtschaftslehrers Christian Gelleri und schufen den Chiemgauer. Im hohen Norden kam der "KannWas" dazu, und ganz still, im Schwarzwald, gründete sich der Markgräfler. An allen Ecken der Republik entstehen Regionalwährungen und beziehen meist ganz schnell Landwirtschaft mit ein: Sie brauchen die geschlossenen Kreisläufe, die Urproduktion.

 

Juni 2005

 

 

Mit Tauschgeschäften und Regiogeld gegen die Wirtschaftskrise
Pressetext - 28. Juni 2005

"Die regionale Verrechnungswirtschaft bringt spürbare ökonomische Effekte", sagte Walther. Die Idee sei durchaus beispielhaft auch für andere ostdeutsche Klein- und Mittelstädte. Neben dem Tauschhandel sollen Regionalgeld und eine Regional-Card die Wirtschaft weiter ankurbeln. Nach der erfolgreichen Einrichtung des Barter-Rings will die Anhalt Dessau AG, möglichst in Zusammenarbeit mit regionalen Banken, eine Regional-Card herausbringen. Mit der Einführung der Karte, die zum einen als normale Bankkarte und zum anderen als eine Art regionales Scheckheft für Rabattpunkte funktionieren soll, rechnet Walther spätestens Anfang kommenden Jahres. Eigenes Regionalgeld soll dann in der zweiten Jahreshälfte 2006 folgen.

 

Einkaufen mit dem Elbtaler
Dresdner Neueste Nachrichten - 23. Juni 2005
Der Berliner ist nicht zwangsläufig ein Hauptstädter und auch nicht immer ein Pfannkuchen. Der Berliner kann außerdem ein Zahlungsmittel sein, für das man in Berlin eventuell auch Berliner (das Backwerk) eintauschen kann. So ähnlich jedenfalls funktionieren regionale Währungen: der Justus in Gießen, der Roland in Bremen und am bisher besten und längsten der Chiemgauer im Chiemgau, erklärt Andreas Eckert.

 

Die Hagener Währungsreform im Oktober: VolmeTaler für Euro
Westfälische Rundschau - 22. Juni 2005

"Der soll den Euro nicht ablösen, sondern nur ergänzen", sagt Taler-Ideengeber und Weinhändler Helmut Reinhardt, der zum VolmeTaler-Notenbankchef wird. Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Hagener (und Hasper) tauschen ihre Euro an sieben Ausgabestellen im Stadtgebiet 1:1 gegen VolmeTaler - und kaufen bei etwa 80 Hagener Unternehmen und Händlern von der Express-Reinigung bis zum Wochenmarkt-Stand ein. Pro zehn umgetauschte Euro gibt es als Anreiz übrigens ein Tombola-Los.

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Gold und Taler statt Euro

Rheinische Post - 17. Juni 2005

Sie sollen das Geld in der Region halten und die Wirtschaft ankurbeln: Regionalwährungen boomen. In Düsseldorf soll es bald das "Rheingold" geben, in Wuppertal den "Bergtaler", in Duisburg den "Justus". Bankexperten bezweifeln jedoch, dass das System funktioniert.

 

Mehr Kaufkraft mir Regio-Geld?

Weser-Kurier - 16. Juni 2005

Man stelle sich vor, die Region sei eine leckgeschlagene Badewanne. Durch immer mehr Löcher entschwindet Kaufkraft für die einheimische Wirtschaft. Mit einer regionalen Währung, davon ist Martin Schmidt-Bredow überzeugt, können Löcher gestopft werden, damit sich, um im Bild zu bleiben, die Wanne wieder füllt, die Kaufkraft steigt.

 

Kommt die Mark zurück nach Fulda?

Fuldaer Zeitung - 16. Juni 2005

Wie an jedem Dienstag holt Frank Seidel seine Brötchen in der Bäckerei Bretthauer in Witzenhausen. Vier Brötchen und zwei Croissants – an sich nichts Besonderes. Doch zum Bezahlen zieht er aus seiner Geldbörse keine Euro-Scheine, sondern „Kirschblüten“. Mit dieser Zweitwährung kann man nur hier in Witzenhausen bezahlen. Eine Kirschblüte ist blau, schwarze Ziffern geben ihren Wert an, und es ist das Abbild einer echten weißen Blüte zu sehen. Die Bäckerei Bretthauer zählt mittlerweile zu den 54 Geschäften oder Dienstleistern, die die Regionalwährung als Zahlungsmittel akzeptieren.

 

Die gesteckten Ziele mit Konsequenz verfolgt

Chiemgau Online - 11. Juni 2005

Das Eintreten der Grünen für eine Regionalwährung, den "Sterntaler", solle auch der Stärkung der regionalen Geschäftswelt dienen.

 

Konkurrenz für den Euro

Süddeutsche Zeitung - 09. Juni 2005

Chiemgauer sind bei der Bäckereikette Miedl ziemlich beliebt, und das gleich in zweifacher Hinsicht: Die Verkäuferinnen freuen sich nicht nur, wenn Kunden aus der Region rund um den Chiemsee bei ihnen einkaufen, sondern auch, wenn diese mit der Regionalwährung, dem Chiemgauer, bezahlen.

 

Ersatz für offizielle Devisen

Süddeutsche Zeitung - 09. Juni 2005

Seit ein paar Jahren haben sich Ersatzwährungen in Japan wegen der dortigen Deflation, also eines kontinuierlichen Rückgang des allgemeinen Preisniveaus, etabliert. Die Bevölkerung hält nach Expertenmeinung das Geld in der Hoffnung auf sinkende Preise zurück.

Den Zahlungsverkehr sichern mehr als 130 Regionalwährungen, die anders als die deutschen Spielarten meist als Tauschringe organisiert sind. In diesem Fall werden nicht Yen in Regios bei einer „Regionalbank“, sondern gegen Gutscheine für Dienstleistungen getauscht. Auch in Deutschland existierten solche Tauschringe.

 

Regionalgeld in Deutschland

Bundesbankmagazin 2/2005 - 01. Juni 2005

3 Seiten wurden dem Thema Regionalgeld im Bundesbankmagazin gewidmet. Innerhalb der ersten Seite kommt Dr. Gerhard Rösl von der Bundesbank zu dem Ergebnis: die 'Gutscheine' sind keine wirklichen Gutscheine sondern Geld. 

Damit ist das juristische Grundgerüst der 'Regiogeldgutscheine' sehr fragwürdig.

 

Mai 2005

 

Gute Erfahrungen mit der Regionalwährung

Südwest-Aktiv - 30. Mai 2005

Mit einer neuen Ersatzwährung bitten Geschäfte in Karlsruhe und bei Freiburg die Kunden zur Kasse. "Carlo" und "Mark-Gräfler" sollen die Wirtschaft fördern und soziale Projekte unterstützen. Die Verbraucherzentrale hält das Regio-Geld für einen Rückschritt.

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Geld, am besten zum gleich wieder Ausgeben
Der Standard - 29. Mai 2005

Seit den Neunzigerjahren greifen regionale Initiativen verstärkt die Ideen von Silvio Gesell und anderen Vordenkern auf, die bereits vor Jahrzehnten ein "gesundes" Geld erfanden - mit Erfolg. Während Waren mit der Zeit verderben, so die Grundidee, muss auch das Tauschmittel an Wert verlieren. "Schwundgeld" verliert im Quartal zwei bis drei Prozent seines Wertes, durch ein Märkchen wird es wieder aufgeladen.

 

„Waldviertler“ soll regionale Wirtschaft in Schwung bringen

Volksstimme - 28. Mai 2005

Politik und Wirtschaft in den neuen EU-Staaten tun alles, um möglichst bald der Eurozone beizutreten. Gleichzeitig finden sich in den Ländern, in denen der Euro die nationale Währung längst ersetzt hat, regionale Zahlungsmittel im Aufschwung.

 

Der Stein des Anstoßes

oppt - 27. Mai 2005

Das Thema "Regionalgeld" wird in den großen Medien immer noch klein gehalten. Bis vor kurzem war es sogar noch völlig tabu. Auch in der Politik möchte man davon am liebsten gar nichts wissen. Aber die Probleme in unserer Wirtschaft treten immer deutlicher und vor allem sichtbarer zutage:

Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit, Armut - und das massenhaft. Über die genauen Ursachen streiten sich die Gelehrten noch immer. Fakt ist: Überall dort,wo Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird, beginnen die Schwierigkeiten. Gleiches gilt,wenn vorhandene Mittel nicht in neue Wertschöpfung investiert werden.

 

 

Regionalgeld hat Konjunktur
Stuttgarter Nachrichten - 27. Mai 2005 
Regionalwährungen erfreuen sich in Baden-Württemberg steigender Beliebtheit. Neben zwei existierenden lokalen Währungen sind im Südwesten nach Angaben der Bundesbank derzeit acht weitere geplant. Profitieren sollen vor allem die lokalen Unternehmen und soziale Projekte im Umkreis. Während die Anbieter des Karlsruher "Carlo" und des "Mark-Gräfler", der südlich von Freiburg kursiert, von guten Erfahrungen mit dem Papiergeld-Kreislauf berichten, warnt Baden-Württembergs Verbraucherschutzzentrale vor den Nebenwährungen.

 

Dem Euro die Stirn bieten: Regionalwährungen im Aufschwung

DPA - 26. Mai 2005

Politik und Wirtschaft in den neuen EU-Staaten tun alles, um möglichst bald der Eurozone beizutreten. Gleichzeitig finden sich in den Ländern, in denen der Euro die nationale Währung längst ersetzt hat, regionale Zahlungsmittel im Aufschwung. Am Chiemsee und am Prenzlauer Berg, im West-Allgäu und in Bremen zahlen Bürger mit neuen Währungen.

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VolmeTaler - Harte Hagener Währung

Westfälische Rundschau - 21. Mai 2005

Diese Begeisterung hätte sich Finanzminister Eichel bei der Euro-Einführung auch gewünscht: "66 inhabergeführte Geschäfte haben ihre Zusagen bereits gegeben. Sie wollen ab Herbst den VolmeTaler als Hagener Währung annehmen", erzählt Helmut Reinhardt.

 

Neue Währung im Umlauf
Das Waldviertel zahlt jetzt mit eigenem Geld

Kronenzeitung – Österreich – 14. Mai 2005
Euro, nein danke! Das sagt nun eine ganze Region und führte kurzerhand ihre eigene Währung ein, den "Waldviertler". Um das Kapital in den Bezirken zu halten und die Wirtschaft anzukurbeln. Mehr als 120 Betriebe haben sich dieser Aktion bereits angeschlossen.

Ein Kaffee in der Konditorei - zwei "Waldviertler", ein Biobrot - drei "Waldviertler", ein Paar Schuhe - 60 "Waldviertler". In den Bezirken Gmünd, Zwettl und Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich hat die neue Währung dem Euro bereits den Rang abgelaufen.
"Gerade das Waldviertel ist eine Krisenregion mit viel Abwanderung, sowohl von Kapital als auch von Arbeitskräften. Mit dem neuen Geld wollen wir unsere Wirtschaft stärken und das vorhandene Geld in der Region halten", sagt Heini Staudinger, Initiator des Projektes. "Waldviertler" im Wert von 15.000 Euro sind schon im Umlauf, mehr als 120 Betriebe akzeptieren die Währung. Und täglich werden es mehr.


Siehe auch:
http://www.waldviertler-regional.at

 

 

"Triestingtaler" pumpte schon 300.000 Euro in die Region
NÖ Wirtschaftspressedienst - 13 Mai 2005

Im vom Kaufkraftabfluß bedrohten Triestingtal ist diese Regionalwährung als Zahlungsmittel deshalb wichtig, weil mit ihr ein Teil der Wertschöpfung vor Ort gehalten werden kann.

Seit Herbst 2002 kann man bei vielen Betrieben im Triestingtal die Rechnung mit einer eigenen Währung bezahlen: dem Triestingtaler. Er hat einen Gegenwert von zehn Euro und wird in all jenen Geschäften akzeptiert, wo im Eingangsbereich ein spezieller Aufkleber darauf hinweist. Erhältlich ist der Triestingtaler bei den regionalen Banken und Sparkassen.

 

Siehe auch Bericht: Der Triestingtaler - Ist das erlaubt ?

 

Siehe auch Bericht: Triestingtaler Währung

 

Siehe auch Bericht: Präsentation des Triestingtalers am 28.11.2002

 

Der Gemeinderat für Regiogeld?

Südüdostbayerische Rundschau - 11. Mai 2005

Manfred Burr regte an, dass sich die Stadt Laufen an der Regionalwährung "Sterntaler" beteiligen sollte. "Da müsste der Verein einmal konkret auf die Stadt zukommen!", war die Antwort des Bürgermeisters.

 

Urstromtaler und Co.

Jungle World - 11. Mai 2005

Prien ist ein wohlhabender Kurort am Chiemsee, 70 Kilometer südöstlich von München, mit schmucken Häusern und schicken Geschäften. Alles ist für die Touristen herausgeputzt. Schüler und ein Lehrer der Waldorfschule drucken hier seit zwei Jahren ihr eigenes Geld, den »Chiemgauer«. Mit den Gutscheinen, die 1:1 gegen Euro eingetauscht werden, kann man in etwa 250 Geschäften rund um den Chiemsee bezahlen. Die Initiatoren wollen die heimische Wirtschaft fördern, Geld und Kaufkraft in der Region halten.

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"System stoppt regionale Verödung"
Barmstedter Zeitung - 07. Mai 2005

Arbeitslosigkeit, Armut und Vereinsamung sind für Millionen Bundesbürger, auch für manchen Barmstedter, bittere Realität. Wie aus dem Teufelskreis herauskommen? „Regionalgeld“ heißt das Angebot. Es ist der Ansatz, mit einer bargeldlosen Regionalwährung einen neuen Kreislauf zu schaffen, der der Region und ihren Bewohnern nützt. Die häufig fatalen Auswirkungen der Zinspolitik entfallen. Über den Sinn der bargeldlosen Währung wird der Betriebswirt Martin Westendorff morgen ab 19.30 Uhr im Gerichtsschreiberhaus auf der Barmstedter Schlossinsel referieren.

 

Urstromtaler im Euro-Land

MZ-WEB - 6. Mai 2005

Die Tauschwährung "Urstromtaler" verbreitet sich auch im Süden Sachsen-Anhalts. Seit Oktober 2004 wurden 70 Händler gewonnen. Der Aufbau eines Tauschrings ist dennoch schwierig.

Die regionale Tauschwährung "Urstromtaler" will dem Euro Konkurrenz machen. Wer in Halle seinen Computer bei Wilfried Dunst reparieren lässt, kann einen Teil der Rechnung in "Urstromtaler" begleichen. Die ersten Urstromtaler liegen schon in Dunsts Kasse.

 

Starke Nachfrage nach dem "Waldviertler"
ORF - 6. Mai 2005

30.000 Euro wurden im Tresor der Raika in Schrems hinterlegt. Genau um diese Summe wurden "Waldviertler" gedruckt. Binnen einer Woche sollen bereits "Waldviertler" im Wert von 7.000 Euro in die privaten Geldbörsen der Bevölkerung gewandert sein.

 

Zwischen guten Ideen und Spar-Zwängen

Allgemeine Zeitung - 02. Mai 2005

Hier wollte Bickelmann erneut die von ihr angestrebte, aber gescheiterte Regionalwährung "Meisentaler" ins Feld führen, zu dem es angeblich an Mut und Engagement gefehlt habe. Waelder erinnerte daran, dass die Geschäftswelt in Meisenheim diese Regionalwährung nicht akzeptiert.

 

Das Geldwesen demokratisieren

Humonde - 01. Mai 2005

Der Chiemgauer aus Prien am Chiemsee steht Pate beim „Geld der Antiglobalisierer“, das in Deutschland zur Zeit wie Pilze aus dem Boden sprießt. Regio ergänzt Euro ist das Motto der aktuell zwölf Bürgerinitiativen in Deutschland, die dem Kaufkraftabfluss aus ihren Regionen ganz praktisch entgegenwirken wollen. Weitere vierzig Initiativen bereiten eigene Projekte vor.

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Startschuss für Regiogeld

OVB-Online - 01. Mai 2005

Die Billigspirale großer Anbieter macht der regionalen Wirtschaft seit längerem zu schaffen. Anfang 2003 wurde eine Gegeninitiative gestartet, die bereits große Erfolge verbuchen kann: der Chiemgauer.

Nach seinen Anfängen als Schülerprojekt fand die Regionalwährung immer mehr Interesse bei Unternehmern, Kunden, Vereinen und auch bei der Aiblinger Geschäftswelt. Nun fiel der Startschuss für das «Regiogeld» mit einer Ausgabestelle der Scheine bei Steinel Telecom auch in der Kurstadt.

 

Das Schuldgeld-Syndrom

KursKontakte - 01. Mai 2005

Geld ist knapp und wertvoll, denn die meisten haben zu wenig davon und arbeiten hart dafür – so sie glückliche Besitzer eines Arbeitsplatzes sind. Den ersten Teil dieser Aussage sollen wir, die wir für wertvolles Geld arbeiten müssen, glauben. Der zweite Teil ist eine Tatsache. Eberhard Hierse zeigt, wer das Geld wie macht und warum die „Geldmacher“ zu viel davon haben und die allermeisten zu wenig. Er überlegt, wie Geld beschaffen sein müsste, von dem alle genug haben, und das dennoch wertvoll ist.

 

Geld-Demokratie

KursKontakte - 01. Mai 2005

Die Regionalwährung „Chiemgauer“ aus Prien am Chiemsee steht Pate beim Geld der Antiglobalisierer, das in Deutschland eine unerwartete Blüte erlebt. „Regio ergänzt Euro“ ist das Motto der zur Zeit bundesweit zwölf Bürgeriniativen, die dem Kaufkraftabfluss aus ihren Regionen entgegenwirken wollen. Weitere vierzig Initiativen bereiten eigene Projekte vor.

 

Komplementärwährungen

KursKontakte - 01. Mai 2005

Der sanfte Weg in eine neue Zivilisation. Der Schweizer Ökonom Hans-Peter Studer sprach mit dem Geldexperten Bernard Lietaer.

 

April 2005

 

 

Die Mark für die Mark

PNN-Online - 29. April 2005

Neues Geld soll es ab Herbst in Potsdam geben. Wie die Initiative für Potsdamer Regionalgeld mitteilte, werden Scheine im Wert von 1, 2, 5, 10 und 20 Regio ausgegeben. Die Gutscheine sollen nur in Potsdam und der Region zirkulieren und damit die hiesige Wirtschaftskraft stärken.

 

Eigene Währung für die Obere Sieg diskutiert

KSTA - 26. April 2005

Für einen schnelleren Umlauf sorgt unter anderem eine Art Inflationsgebühr, die man zu bestimmten Zeitpunkten zahlen muss, damit die Währung gültig bleibt. In zwei Jahren steigerte sich der Umsatz des Chiemgauers um 500 Prozent. Andere Systeme wie die Hansemark funktionieren auf dem Prinzip der Leistungsdeckung in Form von Gutscheinen. So könne man den Gemeinschaftssinn einer Region enorm stärken, betonte Becker.

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Im Wirtschaftsring wird Arbeit (regional)geldwert 

OTZ - 26. April 2005

Die Idee: Man schafft eine Komplementärwährung, auf deren Basis in einem regional überschaubaren Wirtschaftsring Partner Produkte und Leistungen austauschen. Der Vorteil: Wenn das Geld nicht abfließt, sondern in der Region bleibt, führe das in der Folge zu einem engeren Zusammenschluss der Wirtschaftspartner vor Ort.

 

Teisendorfer Unternehmer von der Regionalwährung begeistert
Freilassinger Anzeiger - 25. April 2005

Zwölf Unternehmer trafen sich, um ihre Erfahrungen mit der Regionalwährung "Sterntaler" kurz vor Ablauf der Testphase

 

«Chiemgauer» statt Euro: Jetzt mit Büro in Traunstein

Rosenheimer Nachrichten - 22. April 2005

Für über 35.000 Euro wurden im Vorjahr im Landkreis Traunstein Chiemgauer umgesetzt. Der Vorteil für die meist regionalen, mittelständischen und inhabergeführten Geschäfte liegt auf der Hand: Der Chiemgauer als komplementäre Währung muss in der Region ausgegeben werden; er bindet den Kunden ebenso wie die Rabattkarte einer Tankstelle oder miles&more der Lufthansa. Quer durch alle Branchen akzeptieren deshalb Geschäfte und Dienstleister den Chiemgauer: Kaffeehäuser, der Bauernmarkt, Mode- und Schuhgeschäfte, Apotheken, ein Edeka-Supermarkt...

 

Ware und Leistung im Tauschsystem vermarkten

OTZ - 20. April 2005

Am Sonnabend findet im Hermsdorfer Stadthaus das 1. Forum Regionale Ökonomie im Saale-Holzland-Kreis statt. Laut Presseinformation bietet das Programm außergewöhnliche Ideen, mit denen sich die Zukunft der Region Saale-Holzland für alle Bürger erfolgreicher gestalten lasse.

 

Frische Ideen

OTZ - 18. April 2005

Von Thomas Fuchs "Frische Ideen für das Saale-Holzland" sind für das "1. Forum Regionale Ökonomie" (OTZ berichtete) am Sonnabend, 23. April, im Stadthaus Hermsdorf angesagt.
Ab 8.30 Uhr ist Einlass; 9.30 Uhr beginnt das Programm. Es biete "einen reichen Cocktail außergewöhnlicher Ideen, mit denen sich die Zukunft der Region Saale-Holzland für alle Bürger erfolgreicher gestalten lässt", heißt es in der Vorschau.

 

Altenmarkt: "Unternehmen Altenmarkt" startet durch

Chiemgau-Online - 17. April 2005

Chancen sehe er deshalb neben der Verkehrsberuhigung innerorts durch die Umfahrung am ehesten in einer Fokussierung auf Dienstleistungen und Sonderaktionen wie den "Chiemgauer" (der dann "Altenmarkter" hieße), einer "Ortswährung", die die Kaufkraft besser an den Ort binden kann.

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Regiowährung für den Taunus

Hochtaunus - 14. April 2005

Aus der Frage heraus, warum vielerorts öffentliche und private Gelder immer knapper werden, haben am Montagabend in Königstein 18 engagierte Köpfe eine Initiative zur Bildung einer Regionalwährung im Taunus gründet. 

 

Eigene Währung für das Saale-Holzland?!

Holzlandbote - 06. April 2005

Eine seltsam anmutende Idee gerade in Zeiten der allgemeinen Globalisierung und der europäischen Gemeinschaftswährung, die aber durchaus spannend klingt.

 

Auch in der Schweiz gibt es eine Regionalwährung 

Badische Zeitung - 2. April 2005

Der Bon-Netz-Bon etabliert sich seit Januar in Basel / Trinationales Einzugsgebiet / Ansprechpartner kommt aus Schopfheim.

Mittels einer Regionalwährung als Ergänzung zum Euro soll das in der Region erwirtschaftete Geld in der Region bleiben, anstatt in die globalisierten Märkte abzufließen. Diese Idee zieht deutschlandweit immer weitere Kreise. In Schopfheim strebt die Regiogeld-Initiative die Vereinsgründung an.

 

Über die Arbeit des Landschaftspflegeverbandes informiert

Traunsteiner Tagblatt - 01. April 2005

Mit dem Finanzpolster können heuer die bereits angelaufenen Projekte weitergeführt und neue angegangen werden. Jürgen Sandner verwies darauf, dass der Verband auch vom Gebrauch der Regionalwährung »Chiemgauer« finanziellen Nutzen habe, und forderte auf, diese Währung zu verwenden.

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Eigene Währung könnte Regio-Gedanken stärken

SZON - 01. April 2005

Andere Regio-Währungen - wie auch der Tuttlinger "Dätschmer" - existieren dagegen nur in Form von Konten, und ein Austausch mit dem Euro ist auch nicht überall möglich. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie wollen bewusst den regionalen Gedanken stärken, quasi als regionale Antwort auf die Globalisierung: "Wenn's eine globale Wirtschaft gibt", so Thomas Mayer, "muss es auch eine solide regionale Wirtschaft geben. Und da ist regionales Nahgeld das ideale Mittel."

 

März 2005

 

Regionalwährungen in Deutschland

Springer Verlag - März 2005

Die Emission von Regionalwährungen in Deutschland weist gegenwärtig eine erstaunliche Dynamik auf. Handelt es sich dabei um Gutscheine oder Geld? Wie bedeutend sind diese neuen Zahlungsmittel? Lässt sich dieses Phänomen in ein Gesamtkonzept (in-)offizieller Geldformen integrieren?

Dr. Gerhard Rösl, 34, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentralbereich Volkswirtschaft der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main. Er bringt seine persönliche Auffassung zum Ausdruck.

 

 

WIR im Währungsolymp

WIR - März 2005

In der Schweiz und in Liechtenstein existiert neben der offiziellen Landeswährung Schweizer Franken

(CHF) auch die Komplementärwährung WIR. Mit der Vergabe des Codes CHW – also Schweizer WIR-Franken

– durch die British Standards Institution hat die Währung WIR auch ihre internationale Weihe erlangt.

Der von der WIR Bank organisierte WIR-Verrechnungsverkehr und die Durchführung des WIR-Hypothekarund

Kreditgeschäfts bleiben natürlich auf das angestammte Gebiet beschränkt.

 

 

Regionale Währungen für entwicklungsschwache Regionen - Möglichkeiten für eine regionale Ökonomie

Zeitschrift für Sozialökonomie - Ausgabe März 2005

Neben vielfältigen finanzwirtschaftlichen und ökonomisch-strukturellen Potenzialen bietet das Instrumentarium der regionalen Verrechnungssysteme Entwicklungschancenfür die soziale, kulturelle und ökologische Dimension, die nur vereinzelt angedeutet werden können.

(Hinweis: Siglinde Bode beschreibt in diesem Bericht  Ergebnisse aus  ihrer Diplomarbeit. Mehr zur Diplomarbeit und zur Bestellmöglichkeit hier unter: http://www.tauschring-archiv.de/Diplomarbeit/diplom1.html )

 

Regiogeld und Spieltheorie

Zeitschrift für Sozialökonomie - Ausgabe März 2005

Das Regiogeld will langfristig keine Nischen- oder Nebenwährung sein. Ebenso wenig sollen Regiogelder von privaten Interessengruppen mit einseitigen Interessen verwaltet werden. Im Zuge einer demokratischen Weiterentwicklung dieses Konzepts ist ein integrierter Ansatz mit einer ganzheitlichen Neugestaltung des Geldwesens in Richtung einer föderalen Grundstruktur der Geldorganisation zu entwickeln. 

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Komplementärwährungen zur wirtschaftlichen Lösung sozialer Probleme

Zeitschrift für Sozialökonomie - Ausgabe März 2005

Die Lösung der sozialen Probleme unserer Zeit wird schwierig bleiben mit einem Geld, welches so konstruiert ist, dass es immer dahin fließt, wo es den größten Gewinn erwirtschaftet. Was wir brauchen, ist ein Geld, welches dahin fließt, wo es den größten sozialen Nutzen stiftet. Wie solch ein Geld aussieht, zeigen neue und erprobte Modelle in vielen Teilen der Welt.

 

Schüler proben Regionalgeld (PDF, Seite 6)

Fleckenbühler Nachrichten - 31. März 2005

Auf dem Weihnachtsbasar seiner Schule hatten Nico und drei seiner Mitschülerinnen dann ihr Projekt in die Wirklichkeit umgesetzt. Anstatt des Euros zahlte man dort mit dem so genannten Oberberger. Die Händler durften zwar auch in Euro kassieren, aber das taten nur die Wenigsten. Die mitgereiste Lehrerin, Frau Wurster, erzählte mir dann bei Kaffee und Kuchen, dass man eigentlich nicht damit gerechnet hatte, auf eine derartig gute Akzeptanz zu stoßen.

 

Geld geht nicht fremd

Wochenblatt.net - 30. März 2005

Attac- zum Thema "l;Regionalgeld"l;

Singen (le). Regionalgeld, was es ist, wie es funktioniert und welche Möglichkeiten sich damit bieten, darüber spricht auf Einladung von"l; attac"l; Singen am Freitag, den 8. April 2005 um 20.30 Uhr der Diplomverwaltungswissenschaftler und Journalist Adelbert Brütsch im Blauen Haus, Freiheitsstraße 4-6 in Singen. Die Globalisierung und die einseitige Gewinnmaximierung lassen immer mehr Geld aus den Regionen zu fernen Konzernen und Steueroasen abfließen. In Verbindung mit einer ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung entstehen Firmenpleiten, überschuldete öffentliche Haushalte und Arbeitslosigkeit in Städten und Gemeinden. Eine ergänzende regionale Währung hingegen bliebe in den Regionen und schafft damit einen intakten Geldkreislauf. In Deutschland gibt es bereits über 60 solcher Regionalgeld-Projekte. Das Ganze funktioniert so: Ein Regio hat den Wert von einem Euro. Er kann bei Ausgabestellen eingetauscht werden und dient als Zahlungsmittel bei Händlern und Unternehmen, die sich bereit erklären, den Regio anzunehmen. Durch regionale Wirtschaftskreisläufe zirkuliert die Regionalwährung und damit das Geld möglichst im Umlauf bleibt, ist beim Rücktausch eine Gebühr, zum Beispiel in Höhe von 5 Prozent, zu bezahlen. Wenn auf diese Weise 10.000 Haushalte pro Monat für 100 Euro in der Region einkaufen würden, blieben im Jahr 12 Millionen Euro in der Region. Damit würden unnötige Transportkosten wegfallen und Arbeitsplätze könnten gesichert werden.

 

 

Damit das Geld in der Region Nutzen bringt

AA Jena - 30. März 2005

"Wir wollen, dass das hier erarbeitete Geld auch hier ausgegeben wird und nicht in andere Regionen abfließt", sagt Pillau. Schon vor Jahren sei er auf das interessante Thema "Regionalgeld" gestoßen, und auch im Wirtschaftsausschuss der Stadt Hermsdorf habe es bereits erste Überlegungen gegeben, wie Gewerbetreibende mit ihren Leistungen besser verbunden werden können.

 

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Mit Regionalgeld und Tauschring

OTZ - 29. März 2005

Am 23. April findet in Hermsdorf das 1. Forum Regionale Ökonomie im Saale-Holzland statt. Es informiert über Regionalwährungen, Bartersysteme, private Tauschringe und den Einsatz von regionalen Marken. Das Forum wendet sich an alle Bürger, insbesondere an Verwaltung, Politik, Verbände, Vereine und Wirtschaft. Was dahinter steht, erläuterte am Donnerstag Kerstin Gotthold, Chefin einer Eisenberger Werbeagentur, und Initiatorin des Forums. Ihr zur Seite Hermsdorfs Bürgermeister Gerd Pillau: Er ist Schirmherr der Veranstaltung.

Regionalgeld, Tauschring und regionale Marken

Ostthüringer Zeitung - 25. März 2005

Am 23. April findet in Hermsdorf das 1. Forum Regionale Ökonomie im Saale-Holzland statt. Es informiert über Regionalwährungen, Bartersysteme, private Tauschringe und über den Einsatz von regionalen Marken. Das Forum wendet sich damit an alle Bürger des Kreises, insbesondere an Verwaltung, Politik, Verbände, Vereine und die Wirtschaft.

 

Neues Zahlungsmittel soll Kamenzer Wirtschaft stärken

oppt - 19. März 2005

Damit war der "Kamenzer" geboren. Jeder, der dem "Kamenzer-Regional e.V." beitritt, erkennt den Gutschein als Zahlungsmittel an. Gleichzeitig garantiert der Verein den Rücktausch des "Kamenzers" in Euro im Umtauschverhältnis 1:1. Der Umtausch kostet aber fünf Prozent des Tauschwerts. Das Entziehen des Geldes aus dem Wirtschaftskreislauf ist also unattraktiv. Zwei Prozent seines Wertes verliert das Regionalgeld, wenn es nicht innerhalb von drei Monaten wieder eingelöst wird. Somit wird das Horten bestraft.

 

Der Sparkassen-Coup von Delitzsch

oppt - 18. März 2005

Damit wäre eigentlich alles klar für den Start einer Regiowährung im Raum Delitzsch. Aber noch ist es nicht soweit. Neben technischen Vorbereitungen, die noch zu treffen sind,muß vor allem noch Überzeugungsarbeit bei den Menschen und Unternehmen der Region geleistet werden. Gernot Schmidt, Projektbeauftragter der Sparkasse Delitzsch-Eilenburg, erläuterte gegenüber Rm den Stand der Dinge: "Derzeit befinden wir uns in der Projektierungsphase. Wir nehmen Kontakte zu Akteuren auf. Die Einführung der Regiowährung wird möglicherweise im zweiten Quartal 2005 stattfinden."

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Zahlt man am Glan mit Meisentalern?

Allgemeine Zeitung - 17. März 2005

Was kann man tun, um den Umsatz im lokalen Einzelhandel anzukurbeln? Hilft da eine so genannte Regionalwährung - ein "Meisentaler"? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Informationsabends dem Diplom-Kaufmann Ralf Becker im Haus der Begegnung.

 

Tauschgeld wird mittlerweile von 64 Partnern akzeptiert

Volksstimme - 17. März 2005

Die Tauschwährung „Urstrom-Taler“ hat sich im Startjahr 2004 rasant verbreitet. 64 Akzeptanzstellen – von der Käserei bis zur Schmuckwerkstatt – gibt es inzwischen landesweit. Prominentes Mitglied im „Taler“ - Club wurde im Februar auch die Garley-Brauerei. Wissenschaftler der Hochschule Magdeburg-Stendal wollen die Wirkung der Währung langfristig erforschen. 

 

Berliner Regionalwährung als Gewinnspielfrage beim

„Internationales Deutsches Turnfest Berlin 2005, 14. - 20. Mai“

Turnfest - 16. März 2005

Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, rund um den Kollwitzplatz, gibt es seit Februar 2005 eine eigene Währung. Kein Witz! Kennt man außerdem schon:
Die Bremer führten bereits 2002 mit ihrem „Roland“ die erste Regionalwährung ein, der „Chiemgauer“ aus Prien kam 2003 in Umlauf, und in der Elbtalaue in Sachsen-Anhalt darf man seit 2004 mit dem „Regio“ bezahlen.

Das Regiogeld existiert friedlich neben dem Euro und soll die lokale Wirtschaft unterstützen.

Wie heißt die neue Berliner Regionalwährung?
A) Berliner     B) Brandenburger     C) Prenzlauer

Wer’s weiß oder raten möchte, sendet die Lösung bis zum 15. März 2005 mit der Betreffzeile „Geld-Rätsel“ an newsletter@turnfest.de
Es gibt wieder bärige Turnfest-Packages zu gewinnen.

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Donau-Taler soll Währung der Zukunft werden

SZO - 16. März 2005

Der Wirt des Käppeler Hofes in Thiergarten, Armin Eha, hatte seinen Einfall in der "Traube", dem Geburtshaus des Abraham a Santa Clara in Kreenheinstetten, zur Diskussion gestellt und erntete damit spontanen Beifall. Den Donau-Taler könne man kaufen und damit Leistungen oder Produkte eintauschen. Und weil der Donau-Taler nur in der Region gelte, sei sichergestellt, dass dieses Touristengeld auch in der Region ausgegeben werde.

 

Demokratisches Geld mit guter Wirkung

Fränkische Nachrichten - 15. März 2005

Gut 50 Gäste hatten sich im Romschlössle zusammengefunden, um einen Erfahrungsbericht aus erster Hand über den Umgang mit Regionalwährungen zu bekommen. Thomas Mayer aus Prien am Chiemsee gehört zu denen, die den "Chiemgauer" in Leben riefen: einen Tauschbon, mit dem das Geld länger und schneller in der Region kursieren soll.

 

Neue Zahlungsmittel sollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken

oppt - 14. März 2005

Die Probleme gibt es seit geraumer Zeit auch im Norden Deutschlands. Dort entstanden in den vergangenen Jahren gleich mehrere Regiogeld-Initiativen. Schon seit Oktober 2001 hat Bremen den "Roland" als Komplementärwährung.Wurde er anfangs noch in weniger als 20 Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert, sind es mittlerweile rund 60. Mitmachen kann jeder, der dem Roland-Regional-Verein für nachhaltiges Wirtschaften beitritt. Dafür ist eine einmalige Gebühr von zehn Euro fällig. Und so funktioniert das Regiogeld: Zunächst tauscht man seine Euros in Roland um. Mit dem Roland können dann Waren und Dienstleistungen in den teilnehmenden Geschäften eingekauft werden. Der Rücktausch in Euro kostet ein Prozent des Tauschwerts.

 

Justus und die Kirschblüten

oppt - 14. März 2005

Dort hat man im Frühjahr 2004 einen Testlauf der "Kirschblüte" - so heißt das neue Zahlungsmittel - auf der Witzenhäuser Woche gestartet. Mehr als 30 Geschäfte haben sich daran beteiligt. Die Resonanz war durchaus positiv. Sowohl Unternehmen als auch potentielle Kunden stehen hinter der Idee, mit einem Regiogeld die Wirtschaft vor Ort zu unterstützen. Und genau das will der "Kirschblüte Regional-Verein für Nachhaltiges Wirtschaften" erreichen. Die Botschaft des Vereins ist klar: "Wir wollen die Kirche, das Rathaus und das Geld im Dorf lassen!" Wozu man dafür eine eigene Währung braucht? Ganz einfach:

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Alternative Zahlungsmittel stärken regionale Wirtschaftskreisläufe

oppt - 12. März 2005

So beschäftigt sich in Überlingen am Bodensee eine Gruppe von acht Menschen seit etwa einem Jahr mit dem Thema Regiogeld. Anfangs herrschte große Euphorie. Man wollte so schnell wie möglich eine eigene Komplementärwährung schaffen. Aber natürlich läuft bei einem neuen Experiment nicht alles gleich wie am Schnürchen.

 

Ring - Tausch

oppt - 12. März 2005

Initiator Hans Jürgen Simon erhofft sich durch die Ring-Card das Entstehen eines zweiten, komplementären Wirtschaftskreislaufs, in dem Umsätze bewegt werden, für die im normalen Geschäftsleben kein Geld mehr vorhanden ist. Das Ring-Projekt befindet sich allerdings noch in der Vorbereitungsphase. Eine Zusammenarbeit mit der IHK ist jedoch auch schon angedacht. Zum gegenwärtigen Stand der Dinge erklärt Simon:

 

Ich bin ein BERLINER!

oppt - 12. März 2005

Die Probleme gibt es nicht nur im Osten Deutschlands, aber hier ganz besonders. So auch in Berlin. Hier bedrohen große Handels-und Dienstleistungsketten die Existenz von Einzelhändlern und Dienstleistern. Zudem erschweren billige Massenprodukte den Absatz der regionalen Anbieter. Dem will das Berliner Gutschein-Netzwerk entgegenwirken. Um das zu erreichen, wird ab September 2004 ein Gutschein namens "Berliner" eingeführt.

 

Neue Kohle im Pott

oppt - 11. März 2005

In Nordrhein-Westfalen mag es solche Probleme noch nicht in dem Ausmaß geben, wie es anderswo in Deutschland leider Realität ist. Trotzdem hat man sich auch hier Gedanken über die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe gemacht. So beschäftigen sich gegenwärtig zwei Initiativen mit der Einführung eines Regiogeldes. Eine in Siegen, wo man den "Sieg-Taler" etablieren möchte, und eine in Duisburg. Dort hat man sich dem vom hessischen Gießen ausgehenden "Justus-Bündnis" angeschlossen. Mit dem "Justus" kann man schon jetzt in mehr als 50 Gießener Geschäften bezahlen.

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Regional-Geld als Wirtschaftsmotor?

Lübecker Nachrichten - 09. März 2005

Der Hauptsinn von zinsfreien regionalen Währungen ist es, die negativen Folgen der globalisierten Wirtschaft zu mildern. Während Euro, Dollar oder Yen immer dorthin gingen, wo sie am vielversprechendsten Gewinn bringen - zurzeit bevorzugt nach China -, unterstütze Regionalgeld die Wirtschaftsbeziehungen innerhalb kleiner Gebiete, so Kennedy. Nur dort gelten die Zahlungsmittel, und das habe zur Folge, dass Konsumenten Produkte lokaler Händler bevorzugen, die ihrerseits gezielt nach Einkaufsmöglichkeiten im Geltungsbereich ihres Regio-Geldes suchen. Auf diese Weise entwickeln sich Wirtschaftskreisläufe, und der weltweite Geld-Abfluss wie bei den großen Währungen finde bei den regionalen Komplementärwährungen nicht statt.

 

Mittel gegen Wirtschaftsschwindsucht?

fnweb - 07. März 2005

Der Vortrag selbst: eher schwach. Es fehlten griffige Bilder, Zahlen, die belegbar überzeugen. Geht es ums Geld, geht es ums Faktische. Auch um die Theorie: die kam nicht klar, nicht scharf genug zum Zuge. Die Diskussion aber, die lief nicht einfach nur sehr munter, die schürfte manches substantiell zu Tage. Beispiele aus Berlin, Berichte vom Umgang mit dem "Chiemgauer". Es läuft, berichten Diskutanten, begegnen Einwänden aus dem Publikum. Etwa, wer denn beim Geld, das stets an Wert verliert, zum Schluss den Schwarzen Peter habe? Was einer, der produzierend vom Export lebt, mit Regio-Talern machen soll? Wie kann ein Händler, der von außen Ware kauft, das Kleinraumgeld verwenden? Antwort: er zahlt die Mitarbeiter teilweise mit den "Taubertalern" aus, die natürlich auch "Hohenloher" oder Franken heißen könnten. Der Wertverlust sei zudem minimal, die Kundenbindung fange das längst auf, meint Striffler: Billiger werben könne man ja kaum.

 

Schönberger liebäugeln mit eigener Währung

Gadebusch-Rehnaer Zeitung - 07. März 2005

Neues Geld im Portemonnaie könnten schon bald Einwohner von Schönberg haben. Dort wird am heutigen Montag darüber diskutiert, möglicherweise eine Regionalwährung einzuführen. Zu der Veranstaltung der Regionalinitiative Schönberg und des Rotary Clubs Grevesmühlen wird u. a. Prof. Dr. Margrit Kennedy aus Steyerberg erwartet. Sie ist eine hoch geschätzte und geachtete Fachfrau auf dem Gebiet komplementärer Währungssysteme und stellt ihren Vortrag unter das Motto "Regio ergänzt Euro – ein neuer Weg zu nachhaltigem Wohlstand".

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Ein Wort zu unserem Gutscheingeld GIEld
Projekt Giebelstadt - 4. März 2005

Die Gutscheine können schließlich auch von Geschäftsinhabern wieder verwendet werden. Und zwar als Quasi-Zahlungsmittel. Einfach in den Betrieben, die auf der Liste bekannt gegeben wurden. Dies alles wurde jedoch bereits mehrfach auf Versammlungen und schriftlich - sogar in der Presse erläutert.

 

Interview: "Geld hat oft etwas mystisches"

Islamische Zeitung - 02. März 2005

Das heißt, die Leute würden einen Teil oder ihr komplettes Gehalt in Regionalwährung erhalten, und dies dann gegen Waren einlösen. Könnte dann jemand, der beispielsweise in Potsdam wohnt und in Berlin arbeitet, sich auch das Regiogeld beschaffen, weil er die Idee gut findet und unterstützen möchte, und dies dann irgendwo umtauschen?

 

Ich wurde anfangs schon etwas belächelt

St. Galler Tagblatt - 02. März 2005

Man stelle sich einen vor, der aussieht wie Silvio Gesell, der 1930 verstorbene Vater von alternativen Währungssystemen: Vergeistigt, mit einem Blick in die Ferne und Theorien predigend, die sich nicht gerade jedermann auf Anhieb erschliessen. Gesell hat die Idee vom Freigeld kreiert, eine «Währung», deren Nominalwert sich ständig nach einem festgelegten Plan verringert. Damit sollen Störungen im Wirtschaftssystem, welche vom Horten von Geldern ausgehen, vermieden werden.

 

Regiogeld für Hohenlohe?

Fränkische Nachrichten - 02. März 2005

Was er aus seiner Arbeit kennt, dass seine Erzeugnisse, je länger sie liegen, desto weniger wert sind, will er auch aufs Geld übertragen. „Rostendes Geld“, so die Anhänger der Freigeld-Idee, sorgt dafür, dass nicht gehortet, sondern ausgegeben wird, und zwar in der Region, die sich auf die Tauschbons eingelassen hat. Lokaler Aufschwung wäre die Folge.

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Februar 2005

 

 

Das Waldviertel bekommt eine eigene Währung

Oekonews/Österreich - 24. Februar 2005

„Darf das überhaupt sein“, werden sich jetzt viele denken. Diese Frage ist natürlich berechtigt. „Es muss sein“ lautet die Antwort von Heini Staudinger, Initiator und Gründungsmitglied des „Vereines für regionales Wirtschaften“: „Mit der Einführung einer zweiten Währung im Waldviertel möchten wir das Geld, die Kaufkraft und die Menschen in der Region halten. Zahlreiche Beispiele auf der ganzen Welt beweisen, dass durch Komplementärwährungen Arbeit und Wohlstand auch in Krisenregionen möglich sind. Es ist höchste Zeit, diesen Versuch auch im Waldviertel zu starten.“ 

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Sterntaler gut für die regionale Wirtschaft

Die Grünen Berchtesgardener Land - 20. Februar 2005

Der Sterntaler ist eine Regionalwährung, die das Ziel hat, die regionale Wirtschaft durch den Verbleib von Wertschöpfung im Landkreis zu stärken. Über 370 Mitglieder hat der Verein bereits, davon circa 100 Unternehmer.

 

Plädoyer für ein ergänzendes Geldsystem

Kieler Nachrichten - 18. Februar 2005

Es geht darum, das bestehende Geldsystem zu ergänzen, erläuterte die Fachfrau, die auf Vortragsreise in Schleswig Station machte, gestern im Gespräch mit den Kieler Nachrichten. Das traditionelle Geld sei dafür da, mehr Geld daraus zu machen – "eine Zwangsjacke". Der Trick bei einem Regionalgeld – wie es das, wie berichtet, seit Januar 2004 mit dem "Kannwas" auch in Schleswig-Holstein gibt – sei die schnelle Ausgabe, die schnelle Zirkulation, das erzeuge mehr Güter und Dienstleistungen, decke ungenutzte Ressourcen auf, befriedige ungedeckte Bedürfnisse. Niemand verliere dabei. Beim heutigen, zinsorientierten Geldsystem hingegen gewinnen wenige, indem sie Geld auf Geld häuften, "die meisten verlieren", so Prof. Kennedy.

 

Biete Maurerleistung - suche Steuerberatung

MOZ - 17. Februar 2005

Denn: "Es gibt noch Hoffnung", ist Fischbeck überzeugt. "Aber nicht von der Politik und auch nicht von der herrschenden Ökonomie." Vielmehr "müssen wir uns auf uns selbst besinnen". Der Joachimsthaler setzt auf die ungenutzten Potentiale der Arbeitslosen sowie die brachliegenden Kapazitäten der kleinen und mittleren Unternehmen. Ein Problem sei natürlich das fehlende Geld. "Also müssen wir es de facto selbst schaffen."

 

Europataler als Gewinn

Südostbayerische Rundschau - 16. Februar 2005

Sie bekam bei der Preisübergabe ein Säckchen mit 500 Europatalern. Die weiteren neun Sackerl mit den Talern, die nur in Laufen und Oberndorf Gültigkeit haben, kann die Gewinnerin sich jeden Monat bei der Raiffeisenbank in Laufen abholen. "Wir können das Geld gut gebrauchen. Wir bauen zur Zeit um", meinte die strahlende Gewinnerin, die mit ihrem Gatten Mario und ihrem kleinen Sohn Fabian gekommen war.

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"Berliner" - die Alternativwährung in Prenzlauer Berg

Welt am Sonntag - 13. Februar 2005

Berlin hat seit zehn Tagen sein erstes eigenes Geld, den Wertgutschein "Berliner". Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat es bereits ausprobiert - und für gut befunden. Ein Berliner entspricht einem Euro, kursiert vorläufig aber nur in Prenzlauer Berg. Die Scheine können donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr auf dem Öko-Markt am Kollwitzplatz eingetauscht und in verschiedenen Stadtteil-Läden ausgegeben werden.

 

"Chiemgauer" immer beliebter

OVB-Online - 11. Februar 2005

Die Regionalwährung "Chiemgauer" erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nach Angaben von Christian Gelleri, dem Geschäftsführer von "Chiemgauer regional e.V.", sind im vergangenen Jahr bereits 210000 Euro in Chiemgauer umgetauscht worden - und damit 150000 Euro mehr als 2003. Die Zahl der Kunden beträgt mittlerweile 650.

 

Mit dem „Chiemgauer“ bezahlen

Islamische Zeitung - 10. Februar 2005

Den Weg aus dem Dilemma sehen sie deutlich vor sich. ‘Die Lösung heißt Regiogeld, eins zu eins zum Euro’, sagt Werner Zimmermann, ‘alle, die in einem Regionalgeld-Förderverein Mitglied sind, können untereinander damit bezahlen.’ Das Prinzip müsse nur erst überall begriffen werden.“ Mit „zwei Gleichgesinnten, dem Bündnis ’90/Die Grünen-Mitbegründer Hans-Jürgen Fischbeck und mit Alexander Woitas“ habe er begonnen. 

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Karlsruher bezahlen jetzt mit dem "Carlo"

HZ-Online - 07. Februar 2005

Als erste Stadt in Baden-Württemberg bitten in Karlsruhe mehr als zwei Dutzend Geschäfte die Kunden mit einer neuen Ersatzwährung zur Kasse. Das Regiogeld "Carlo" soll als "kleiner Euro" die Wirtschaft fördern und auf freiwilliger Basis gemeinnützige Projekte in der Stadt unterstützen.

 

3 "Berliner" für Thierse

Berliner Kurier - 04. Februar 2005

Mütze, Brille, Bart: Na, haben Sie den Mann auf dem Foto erkannt? Es ist Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Auf dem Öko-Markt am Kollwitzplatz holte sich der SPD-Politiker aus Prenzlauer Berg gestern drei "Berliner"-Scheine.

 

Käse kaufen mit "Berlinern"

SVZ - 05. Februar 2005

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) ist in seinem Heimatkiez auf Einkaufstour. Doch er bezahlt nicht mit Euro, und keiner regt sich auf. Er reicht einen blaubedruckten Zettel über die Theke und steckt einen Walnuss-Brie ein.

 

Unter UV-Licht leuchtet der Berliner

BerlinOnline - 04. Februar 2005

Wer in den vier Läden der BioFrischeMarkt-Kette in Prenzlauer Berg einkauft, kann mit Euro oder EC-Karte bezahlen. Muss er aber nicht. Die Verkäufer akzeptieren seit gestern auch den Berliner. Dabei handelt es sich nicht um einen Pfannkuchen, sondern um eine neue Währung.

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Einkaufen mit dem "Berliner"

Berliner Morgenpost - 04. Februar 2005

Neue Kiezwährung soll Dienstleister und Händler im Quartier stärken.

Die Hauptstadt hat eine neue Währung. Von heute an ist der "Berliner" offiziell anerkanntes Zahlungsmittel bei 36 Händlern und Dienstleistern - 21 davon allein in Prenzlauer Berg.

 

Frisches Geld für lokale Marktwirtschaft

taz - 04. Februar 2005

In Prenzlauer Berg kann nicht nur mit Euro, sondern auch mit dem "Berliner" bezahlt werden. Die lokale Währung soll das Gewerbe im Kiez fördern und unterstützt nebenbei noch gemeinnützige Projekte. In Bayern ist regionales Geld längst etabliert

 

Neues Geld für die Stadt

Der Tagesspiegel - 03. Februar 2005

Die regionalen Währungen sind eine boomende Idee: In Deutschland gibt es bereits 50 Initiativen, die Ersatzgeld auf den Markt bringen. Auch in Prenzlauer Berg gab es vor zehn Jahren den Versuch, ein „Knochengeld“ zu etablieren. Und was sagt die große Konkurrenz zu den neuen Währungen? „Die Bundesbank sieht die Aktion bis zu einem Volumen von einer Million Euro als nette Spielerei“, sagt Schulze. Bislang wurden „Berliner“ für 200 000 Euro gedruckt.

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Bundesdruckerei GmbH druckt Wertgutscheine für Berlin

Bundesdruckerei - 03. Februar 2005

Die Bundesdruckerei hat die Wertgutscheine "Berliner" gedruckt, die ab heute in der Bundeshauptstadt erhältlich sind. Der "Berliner" ist eine Aktion des Vereins "Berliner Regional".. Bürger können die Wertgutscheine kaufen und damit in teilnehmenden Geschäften in Berlin bezahlen. Der Verein erwartet, dass durch den "Berliner" die lokalen Wirtschaftskreisläufe unterstützt werden, vielfältige Gewerbestrukturen erhalten bleiben und die Identifikation der Bewohner mit der Region gestärkt wird. Die Bundesdruckerei hat die Wertgutscheine zum Selbstkostenpreis hergestellt. "Es ist uns ein Anliegen, die Bemühungen des Vereins zur Stärkung der lokalen Wirtschaft zu unterstützen", sagt Ulrich Hamann, Sprecher der Geschäftführung der Bundesdruckerei GmbH.

 

Am Kollwitzplatz gilt der "Berliner" als Währung

Die Welt - 02. Februar 2005

Rund um den Kollwitzplatz können Anwohner künftig neben dem Euro auch mit dem "Berliner" bezahlen. Die Regionalwährung, die in Form von Wertgutscheinen ausgegeben wird, soll die lokale Wirtschaft unterstützen, teilten die Initiatoren am Dienstag mit. Als einer der ersten prominenten Käufer will Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) nach Angaben des Vereins am Donnerstagnachmittag beim Einkaufen mit dem "Berliner" bezahlen.

 

Über Regionalgeld, Silvio Gesell und die Hoffnung, mit einer anderen Wirtschaft den Kapitalismus zu bekämpfen

Hummel Antifa - 01. Februar 2005

In der Berliner Umsonstzeitung scheinschlag, die sich als alternative Publikation etabliert hat, wurden in Ausgabe 10/04 [Dezember 2004/Januar 2005] dem Projekt eines Berliner Regiogeldes immerhin 4 Seiten gewidmet. Zwar wurde das Projekt relativ realistisch besprochen, auf die Hintergründe dieser Initiative wurde allerdings nicht wirklich eingegangen. Aus diesem Anlass erscheint der folgende Text, der dieses nachholen will.

 

Carlo soll für Umsatz sorgen (PDF, Seite 6)

Bürgerzeitschrift - 01. Februar 2005

Mit der Initiative soll die regionale Wirtschaft gestützt werden

Karlsruhe hat seit dem 23. Januar eine neue Währung. Sie heißt „Carlo" und hat Gültigkeit in bislang insgesamt 21 Geschäften in Karlsruhe und Umgebung, darunter auch in der Stadtmitte.

 

 

Von der Nachbarschaftshilfe über eine Tauschbörse bis zur Regionalwährung
Freilassinger Anzeiger - 01. Februar 2005

Einzigartig unter den deutschlandweit 300 regionalen Währungen sei das Anliegen, eine „Arbeits-Zeitwährung“ mit dem bezeichnenden Namen Talente, mit einer regionalen Währung zu verbinden. Zunächst aber betonte Franz Galler die soziale Dimension des „Arbeitstauschens“. „Die meisten Menschen haben ein Geldproblem, eine wachsende Zahl ist zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit bedingt ausgegrenzt, darunter auch immer mehr junge Menschen. Sie verfügen über zu wenig Geld, doch über freie Zeitkapazitäten.“ Der 46jährige Bankkaufmann und dreifacher Familienvater war vor sechs Jahren selbst von Arbeitslosigkeit betroffen, als sein Arbeitgeber, eine Bankniederlassung in München, kurzfristig einige hundert Stellen strich. Für ihn ein Schlüsselerlebnis das letztlich zur Gründung des Vereins „Star“ führte und zur Eröffnung eines Ladengeschäftes mit Naturwaren in Ainring-Mitterfelden, das heute zugleich der Sitz des Vereins ist.

 

Neue Währung in Prenzlauer Berg

Rbb-Online - 01. Februar 2005

Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gibt es ab Donnerstag eine eigene Währung. Rund um den Kollwitzplatz können Anwohner künftig neben dem Euro auch mit dem "Berliner" bezahlen.

 

Regio ergänzt Euro
Ein neuer Weg zu nachhaltigem Wohlstand

SEIN - 01. Februar 2005

Technisch gesehen wären wir heute in der Lage, uns einen Menschheitstraum zu erfüllen: jedem Menschen auf dieser Welt alles, was er/sie zum Leben braucht, zur Verfügung zu stellen und die unangenehmsten Arbeiten von Maschinen erledigen zu lassen. Was fehlt, ist das Geld.

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Der "BERLINER"
eine neue Währung für die Region Berlin und Brandenburg

SEIN - 01. Februar 2005

Der BERLINER, wie die neue Regionalwährung oder der Wertgutschein heißt, wird eins zu eins neben dem Euro als eine der Region Berlin und Brandenburg zugehörige Währung eingeführt, die florierende und regional geschlossene Wirtschaftskreisläufe stärken und initiieren soll. Dabei geht es darum, das Geld hier in der Region zu halten und das Abwandern in internationale Finanzströme zu spekulativen Zwecken zu verhindern, wie es derzeit mit dem Euro und anderen staatlichen Währungen geschieht, was zu Arbeitslosigkeit und Verarmung ganzer Regionen führt. Eine Regionalwährung ist ein wirksames Instrument als Antwort auf den globalen Verdrängungswettbewerb mit seinen Billigangeboten, die kleine Unternehmen in den Konkurs treiben.

 

Frischzellenkur für erschöpftes Geld

Humonde - 01. Februar 2005

Die Geldreformbewegung bricht eines der letzten Tabus unserer Zeit

 

Kathleen Battke begleitete die Autorin Margrit Kennedy, die bekannteste Impulsgeberin für Regionalwährungsinitiativen, auf einer Vortragsreise durch Süddeutschland.

 

Regionalgeld im Kommen?

info3 - 01. Februar 2005

Bei allen hier aufgezählten Regionalwährungen handelt es sich um alterndes Geld, (früher auch Freigeld oder Schwundgeld genannt), das heißt, die Gutscheine verlieren mit der Zeit an Wert und müssen in regelmäßigen Abständen mit einer zusätzlichen Wertmarke aufgewertet oder wieder eingetauscht werden. Auf jedem Chiemgauer zum Beispiel müssen jedes Quartal Märkchen im Wert von zwei Eurocent geklebt werden und beim Rücktausch am Ende der Laufzeit sind fünf Prozent Wertverlust in Kauf zu nehmen: zwei Prozent gehen für die Organisation (in diesem Fall das Schülerbüro) drauf, drei Prozent kommen einer gemeinnützigen Einrichtung (in diesem Fall der Waldorfschule) zugute. Das macht das Regionalgeld etwas kompliziert zu verstehen und auch unhandlich im Gebrauch (wer hat heute noch Lust, Wertmarken zu kleben?), verleiht ihm (neben der Funktion als Zahlungsmittel) die Qualität eines Bonusgutscheins - wer denkt da nicht an Tante Emmas Rabattmarkenheft? - und deutet darüber hinaus auf den ideologischen Hintergrund seiner Erfinder hin. 

 

 

Januar 2005

 

Mit dem "Hohenloher" bezahlen

fnweb - 23. Januar 2005

Die Reaktionen gehen von Ablehnung über Skepsis bis hin "zur Freude, dass es so etwas geben soll". Allerdings, räumt Striffler ein, überwiege die Skepsis. Aber davon will sich der 28-Jährige nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil: er ist bemüht, auch prominente Mitstreiter ins Boot zu holen, hat bei Bürgermeistern und Wirtschaftsbossen angeklopft und möchte auch versuchen, solche Zugpferde wie den Unternehmer Reinhold Würth für das Projekt zu gewinnen und ein Geldinstitut, das sich als künftige "Regio-Bank" anbieten würde.

 

Die kleinen Brüder des Euro

Commerzbank - 20. Januar 2005

Sie heißen Hafensilber, Rheingold, Urstromtaler oder Kirschblüte. Landauf, landab rufen Initiativen neue Zahlungsmittel ins Leben, die - regional begrenzt - den Euro ergänzen. Das Regionalgeld soll die Wirtschaft vor Ort stärken und den Geldfluss am Laufen halten.

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In Hennef wurde das erste Regionalgeldprojekt im Rhein-Sieg-Kreis gestartet! (PDF - Seite 3)

Rhein-Sieg-Kreis - 17. Januar 2005

"Unser Citykonzept "hennefer STADTmark" ist fertig. Die Entwicklungszeit von knapp einem Jahr hat sich gelohnt." Damit gab der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Hennef e.V., Urban Winterberg, im November die Startfreigabe zum Erwerb des neuen Zahlungsmittels, das in zwischenzeitlich 51 Geschäften in Hennef und Umgebung eingelöst werden kann.

 

Neue Währung soll Region stärken

Isar-Loisachbote - 17. Januar 2005

Im Laufe dieser Woche werden die ersten Fünf-, Zehn- und 20er Scheine bei der Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg erhältlich sein. Für einen Euro gibt es einen Regio.

Am Freitag gab der Verein "Oberland regional" im Pfarrheim Münsing den Startschuss und stellte das Konzept vor. 

 

Einkaufen mit der Mittel-Mark

BerlinOnline - 14. Januar 2005

"Die Mittel-Mark-Scheine werden genauso fälschungssicher sein wie der Euro", sagt Johann Ablinger aus Hagelberg bei Belzig und Mitinitiator der neuen Währung. Ablinger ist Psychotherapeut. Die Mittel-Mark, sagt er, soll die neue Regional-Währung für Belzig und Umgebung werden. Neun derartige Währungen gibt es in Deutschland bereits.

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